Almere, Trebitzer Vereinslauf und Karlis Härtetest

Per mit einer tollen Leistung in Almere (Niederlande)

Beim Weltmeisterschaftsrennen auf der Langdistanz startete unser Per van Vlerken bei der Challenge Almere (Niederlande). Ein hochkarätiges Starterfeld, nutzte nach der Absage der Ironman WM auf Hawaii die Startgelegenheit für ein schnelles Rennen. 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und dann ein Marathon waren zu bewältigen. In den letzten Wochen hatte Per viel an seinem Speed gearbeitet. So sind auch die Starts bei den Heimrennen über die Olympische Distanz in Leipzig und beim Sprint am Bergwitzsee zu erklären. Das Schwimmen war mit 51:19 min im Rahmen der Erwartungen. Die topfebene, aber windanfällige Radstrecke am Meer, kostete ordentlich Körner. 4:18 h eine tolle Zeit, im Vergleich zur Spitze verlor er hier jedoch fast 15 min. Per ist bekannt dafür, dass er fair agiert und sich nicht zum Windschattenfahren verleiten lässt. In der Liveübertragung hat man gesehen, dass einige Pros die Vorgaben nicht immer eingehalten haben. Auch wenn die Strecke flach war, man hatte wenig Möglichkeiten mal einen Tritt auszulassen. Es galt drücken, drücken…treten, treten. Dass man dann nicht unbedingt mit guten Laufbeinen startet ist fast normal. Per kämpfte, denn er wollte neben einem Top10 Ergebnis auch die 8 h Grenze knacken. Mit 2:51:10 h lief er einen guten Marathon. Nach 8:03:54 h war sein Arbeitstag auf dem 11. Gesamtplatz beendet. Per war nicht ganz zufrieden, denn der Portugiese Ferreira war 18 Sekunden vor ihm auf dem 10. Platz.
Wir finden – eine tolle Leistung. Dazu noch bester Deutscher und im Preisgeld.
Gratulation an Per und seine Trainerin. Gute Regeneration und dann eine optimale Vorbereitung auf das nächste Rennen. Wir sind dabei.

 

Trebitzer Vereinslauf – eine runde Sache

Sylke, Micha und Werner vertraten unseren Verein auf der neuen Strecke in Trebitz. Niemand wusste was einem erwartet, denn die Trebitzer hatten nach dem Test im letzten Jahr noch einmal Lust und jetzt sogar als Ranglistenlauf. Nach dem Start auf dem heiligen Fussballrasen ging die Strecke durch das Dorf und dann in Richtung Gollmer Weinberg. Viele haben sich erschrocken, dass es sogar kleine Hügel gibt. Werner hatte in der M 70 auf der 5 km Strecke wieder alles im Griff. Micha sollte versuchen an der Spitze des 10 km Laufes dranzubleiben. Das war jedoch zu schnell und als bei Micha das Laktat halbwegs raus war, war er auch schon wieder auf dem Sportplatz. Es wurde eine zügige Intervalleinheit. In Wartenburg wird er beim Cross sicher zeigen was er im Gelände kann. Sylke hätte nur 5 km laufen müssen – sie machte sich jedoch auch auf die 10 km Strecke. Wie haben unsere Frauen mal gesagt: „Wegen 5 km machen wir uns doch die Frisur nicht kaputt. Es müssen immer mindestens 10 km sein.“

 

Wir waren bei Karlis Härtetest dabei

Endlich wieder Laufen, im Wettkampf Mann gegen Mann und Frau gegen Frau. Das ist es was den Sport ausmacht!!!! Deshalb waren wir gerne wieder in Trebitz, auf der Moto-Crossstrecke bei der 2. Auflage zu Karlis Härtetest 2021. Sylke, Hartmut, Werner und Denis vertraten unseren Verein nach der Corona – Zwangspause mutig und motiviert. Eine perfekte Strecke und Organisation durch Karli und seine Vereinsmitglieder machten diesen Wettkampf wie gewohnt zu einer super Nummer. Trotz derzeit vieler Wettkämpfe, waren doch recht viele und regional gute Starter dabei. Wer schon mal hier gelaufen ist, wird wissen wie hart die Runden werden können. Sylke, Hartmut und Werner durften nur 2 Runden laufen und Denis (junger Hirsch) 4 Runden (juhu). Wenn man von sportlichen Zielen sprechen kann, war das Podest in der AK, glaube ich, mindestens für Zwei (Sylke und Werner) im Kopf, die anderen 2 Läufer wollten einfach nur mitmachen. Sylke zeigte in ihrem Rennen echt Kämpferqualitäten, so holte sie sich den Sieg in der AK noch im Endspurt mit 1 Sekunde Vorsprung. Nach 2 Runden nochmal so zu kämpfen, auf dieser Strecke – super. Dr. Werner Lehmann wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann die AK 70 und Hartmut wird Dritter in dieser AK. Tja und ich, also Denis, trotz wenig Training und einiges an Gewicht, kämpfte ich mich doch noch auf Platz 3 in der AK 45 und war damit zufrieden. Es war ein toller Tag und auf geht es zu neuen Taten.

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