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 Aktuelles 2015

Mitgliederversammlung und Weihnachtsfeier

Halleluja, alle Plätze im „Raum über Jack“ waren besetzt und das Büfett gut gefüllt. Einige kommen sicher wegen der leckeren Speisen, viele wollten jedoch die Verstärkungen kennenlernen oder mit den anderen im angenehmen Gespräch das Jahr locker ausklingen lassen und auch die Wahl des Vorstandes mit einer großen Mitgliederanzahl legitimieren. Der Bericht des Vorstandes zeigte die positive Entwicklung im Mitgliederbereich und in der sportlichen Bilanz auf. Andreas Lorenz wurde mit dem traditionellen Schuhpokal für seine läuferischen Aktivitäten geehrt. Johanna bekam die Ehrung für die besten Leistungen im Frauenbereich und Charlotte für die Kinderwertung. Bei der Tombola gewann, wie im letzten Jahr, jedes Los.
Die Vorstandswahlen fielen unspektakulär aus. Der alte ist auch der neue Vorstand und wird ab sofort durch Georg als Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt.
Dank der Technik gab es viele Bilder und damit Eindrücke von den vergangenen Wettkämpfen zu bestaunen. Lisa berichtete eindrucksvoll von ihrem Hawaii-Aufenthalt und von Kai kamen Bilder aus Hong Kong. Die prächtige Stimmung hielt bis gegen Mitternacht und wurde dann jäh unterbrochen, denn am nächsten Tag stand gleich ein gemeinsames Schwimmtraining an. Charlotte durfte dann auch noch zu den letzten Bezirksmeisterschaften der U 10 fahren. Demnächst würde für sie nur noch 30 m, Pendelstaffel, Einbeinhüpferstaffel oder Zielweitsprung auf dem Programm auf dem Programm stehen. Das ersparen wir ihr!
In Halle hat sie fix noch einmal den 600 m Lauf gewonnen und gezeigt, dass sie eine kleine Kämpferin ist.

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Ehrungsveranstaltung der Leichtathleten

Die Saison 2015 wurde mit einer würdigen Ehrungsveranstaltung in der Cafeteria der Sparkasse Wittenberg erfolgreich beendet. 133 Sportler und Stephan Freigang, als Ehrengast, der Dritte im Marathon der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona waren hellauf begeistert. Das Team der IG Leichtathletik hat gemeinsam mit der Sparkasse Wittenberg toll zusammengearbeitet und die Messlatte für die folgenden Veranstaltungen sehr hoch gehangen.

Für unseren Verein galt es auch in diesem Jahr wieder Platz 2 in der Mannschaftswertung zu erreichen. Die Altersstruktur unserer Sportler wird nicht besser, so kam es das Läufer krankheits - und berufsbedingt ausfielen. Wir haben es taktisch gelöst und erreichten den anvisierten 2. Platz!

13 Wertungsläufe erreichte Andreas Lorenz und hatte damit die höchste Präsenz im Laufgeschehen. Die Altersklasse M 50 gewann er mit der Idealpunktzahl von 200.

Weitere AK-Sieger wurden Charlotte Nicolae (WU10), Maria Ecke (W20), Dr. Johanna Petzold (W35), Manuela Florack (W50), Helga Kurucz (W60), Marlene Pannier (W70), Denis Heydorn (M40), Volker Kluge (M55), Hartmut Jaekel (M65) und Dr. Werner Lehmann (M65)
2. Plätze belegten: Uwe Hesse (M55), Georg Weise (M65),
3. Plätze erkämpften: in der MU 10 Luka Lorenz und Petra Ecke in der W 50.

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Frankfurt Marathon - unsere Jungs waren dabei

Zum vorerst letzten Mal nahm unser Verein an den Deutschen Marathonmeisterschaften teil. Da Frankfurt eine schnelle Strecke sein soll, liefen unsere Beiden verbliebenen Starter optimistisch und kontrolliert an. Bis km 32/33 passte alles und wir waren guter Hoffnung, dass die Bremse die dann gelöst werden sollte eine noch bessere Zeit ermöglichen würde. Leider stellten sich bei Denis Probleme am Schienbein und daraus folgend am Oberschenkel ein, so dass er das Tempo drosseln musste. Er wollte unbedingt in die Festhalle am Messegelände einlaufen und lies es danach geruhsam angehen. Nach 3:07:55 min überquerte er die Ziellinie. Nicht kaputt, nur muskulär ausgebremst. Georg schaute in der M 65 schon in Richtung top 6 der Deutschen Meisterschaft. Leider brach auch bei ihm wieder eine Muskelverletzung auf, so dass er mehr joggend das Ziel erreichte. Der 8. Platz in der DM-Wertung mit 3:24:16 h ist sehr ehrenvoll. Auf ein Neues Jungs, dann im nächsten Jahr in Roth bzw. bei Georg in der M 70 in 3 Jahre.
Ganz so einfach scheint die Strecke doch nicht zu sein, denn wir hörten vielfach die „Klagen“ über Brücken, Tunnel, Kopfsteinpflaster etc. Egal - wir waren auch Zeuge des tollen Laufes von Arne Gabius - neuer deutscher Rekord. Zur Stadt kann man folgendes sagen: Dreckig, viele Obdachlose, Bettler, Drogenfuzzis und Tausende Menschen mit Migrationshintergrund. In der Innenstadt und auf den Umsteigebahnhöfen haben wir uns unwohl und nicht sicher gefühlt. Wir werden diese Stadt meiden.

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Crosslauf in Jessen

Die Jessener hatten wieder zum Crosslauf gerufen und wir wollten uns noch einmal testen. Leider waren die Strecken relativ kurz, so dass wir unsere Ausdauerqualitäten nicht ausspielen konnten. Hier war dann Schnelligkeit und taktische Cleverness gefragt. Charlotte und Justus gewannen ihre Läufe und Hannah lief auf den 3. Platz. Didi kam als Zweiter seines Laufs, hier gab es aber keine Wertung. (Bambini)

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Kai im Trainingslager

Kai ist derzeit der Weltenbummler im Verein. Mal 2 Wochen in der Nähe von Mekka arbeiten, dann 4 Wochen auf einer Baustelle in Tennessee, folgend ein Dammprojekt in Bhutan und in Malaysia. Kurz auf Heimaturlaub und dann wieder zum Projekt nach Hongkong. (Einfach Wahnsinn und Respekt - was er leistet und kann!!!)
Dort hat er nach einer arbeitsreichen Woche 5 Tage frei bekommen und ist in das Trainingslager Mango Bay nach Vietnam. Ruhige Nachbarn und als „Trainingsgehilfen“ stehen Tiger und Kobras bereit. Das wäre nichts für mich.

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Wartenburger Yorck-Lauf 2015

Es ist für mich immer erfreulich, wenn ein eingefleischter Fußball-Verein einen Lauf veranstaltet. Der Wartenburger Lauf ist aber noch aus anderen Gründen ein Highlight im Laufkalender: es ist immer schönes Wetter (bin seit 2012 dabei gewesen), ein Schnupper- und Bambini-Lauf wird angeboten, die Strecke ist anspruchsvoll, ordentlich vorbereitet und durch den Wald, die Garde-Jäger und der Schatten des alten Schlosses, an dessen Garten der Sportplatz grenzt, geben der Veranstaltung ein besonderes Gepräge und!!! es gibt Rosen! Meinem Laufvermögen kommt aber auch entgegen, dass die Strecke im Laufe der Jahre kürzer geworden ist. Ganz sicher sind es nicht mehr 5,1 km für 2 Runden, wie auf Ausschreibung und Urkunden angegeben. Schade eigentlich, die Zeiten lassen eine bessere Fitness vermuten als dann tatsächlich vorhanden… Egal, mir macht das Laufen dort Spaß.
Den Kindern, die in jedem Jahr mit den Erwachsenen beim Kanonenschuß starten, macht es erst Spaß, wenn sich das Feld in die Breite gezogen hat und jeder seinem Vermögen entsprechend loslegen kann. Dieses Jahr kamen die Kinder etwa 20 m hinter den Erwachsenen auf die Piste. Auweia, was hatten die Kinder für Probleme, an den Erwachsenen im Bummeltempo vorbei zu kommen! Eingeklemmt hinter einer Phalanx von mehreren Läufern mit Endzeiten ohne Ehrgeiz, die aber ehrgeizig genug waren, um den Kleinen weder Platz zu machen, noch wenigstens hintereinander zu laufen (einige verbaten sich sogar Überholversuche als „Drängelei“), blieb den Kindern entweder der Weg über das Feld oder aber zu warten, bis sich im Wald endlich mal eine Lücke auftat. Nun ja, das wird wohl nächstes Jahr verbessert, so wurde es bei der Siegerehrung angekündigt.
Der LC hatte ein paar Starter weniger als die anderen Jahre dabei, unser Häuflein nahm aber noch tüchtig Rosen und Punkte mit und hat sich ordentlich aus der Ranglistenzeit 2015 verabschiedet:
Lotte gewinnt die U10, Maria Ecke die W20, Manuela Florack und Petra Ecke machen die W50 klar (1. und 2.), Maik Kralle holt den 2. Platz in der M45, Andreas Lorenz gewinnt die M50, Volker die M55, Georg Weise vor Werner Lehmann (2.) die M65.
Pokale gab’s für Steffen Schreiner (M20), der aber mit seiner Zeit von 26:29 Minuten deutlich über der mir noch erinnerlichen Marke von Daniel Wartenberg aus dem Jahr 2013 blieb, für Hans-Jürgen Nebel in der M60 als bestem Senior mit einer Zeit von 19:32 (!) min und für mich gab’s den Pokal zurück als bester Frau mit 19:25 min. Daniel-Didi (5), rollte nach einem Sturz beim Start das Schnupperlauffeld, mit stärkstem Kampfeswillen von hinten auf.

Johanna

PS.: der Lauf heißt nach dem Helden der Schlacht von Wartenburg (1813), General Yorck, dessen Nachkommen noch heute in der Trierer Gegend den Nachnamen „Yorck von Wartenburg“ hinter einem meist weniger spektakulären Vornamen führen - New York hat nix damit zu tun.

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Trainingslager der Senioren

Auch in diesem Jahr reiste Susanne mit einigen unserer Senioren nach Jonsdorf. Früher hieß das Trainingslager – heute zwar immer noch, jedoch gibt es kein leistungsorientiertes Training mehr, sondern Spaß und Freude an der Bewegung – was sich unsere Senioren auch verdient haben. Neben unserem täglichen Reiseziel gab es immer auch ein „Speiseziel“. Meistens in der CZ, wo nicht nur die Küche sehr gut ist, sondern auch die Preise.

Der Tag begann morgens immer mit Wassertreten im Kurpark und einem ausgiebigem gemütlichen Frühstück in der Pension „Zum Bergfreund“.
Denn nach den langen Wanderungen nach Oybin, zur Lausche, zum Hochwald, nach Waltersdorf ins Quirle Häusl oder zu den Kelchsteinen hatten wir uns ein ausgiebiges Mittagsmahl redlich verdient.

Der Abstieg von den Bergen endete meist mit einem Kaffeetrinken in Oybin oder Eis Essen an der Gondelfahrt in Jonsdorf.
Dank unserer umsichtigen Wirtin konnten wir den Abend immer mit einem deftigen Abendessen bei einem guten Glas Rotwein und amüsanten Gesprächen ausklingen lassen.

Insgesamt waren wir eine flotte Reisegruppe, immer mit guter Laune und den Anspruch an die Bewegung, so dass die Gesundheit im Mittelpunkt unserer Unternehmungen stand.

Das Zittauer Gebirge ist immer wieder schön, jedoch muss man leider jedes Jahr Abstriche machen. Nur 3 Beispiele.

1. Es ist sonderbar wie man nachhaltige Forstwirtschaft praktiziert. Wenn man die Waldrodungen und die zerfahrenen Waldwege sieht dann gruselt es einem.
2. Das Tretbecken im „Kurpark“ hat schon bessere Zeiten gesehen und das Wasser müsste man auch mal wechseln.
3. Die Hochwaldbaude ist ein schönes Ausflugsziel, die Bewirtschaftung der Gaststätte jedoch eine Zumutung. Personell, Preislich und Qualitativ geht das gar nicht.

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Ironman 70.3 auf Rügen – ich durfte bei den Großen mitmachen

Im letzten Jahr hatten Volker und Denis dort richtig was gerissen mit ihrer Staffel, bei der Susanne als Schwimmer gesetzt war und dann wegen des hohen Wellengangs nicht ins Wasser durfte. Dieses Jahr hatte ich eine Neuauflage mit Susanne als Schwimmer, Volker als Radler und Denis als Läufer torpediert, indem ich eine reine Frauenstaffel mit mir als Schwimmer, Susanne als Radfahrer und einer noch zu findenden Läuferin vorschlug. Dass V und D einen anderen Schwimmer finden würden, nahm ich als gesetzt an. War aber wohl nicht so und wir fanden auch keine Läuferin... am Ende verzichtete Susanne mal wieder und ich war als Startschwimmer in einer „Mixed –“ Staffel gebucht. Oh, oh, der Anspruch war ungleich höher!
Der organisatorische Aufwand für „das bisschen Schwimmen“ war für mich immens, weil viele Unterkünfte schon ausgebucht waren und ich sechs Leute inklusive Oma unterbringen musste, die sich ein Wochenende an der Ostsee gönnen und obendrein mitfiebern wollten. Kein Hotel, sondern Ferienwohnung bedeutet Futter, Bettwäsche, Handtücher, Kinderbettchen, Kinderwagen, Wickelutensilien, Töpfchen zusätzlich zu Sport- und Schwimmsachen für mich (auch Laufsachen, wer weiß?), Markus, der natürlich auch trainieren will und die zwei größeren Kinder, die bei den Ironkids starten wollten. Lotte in der Schule abmelden, Essen abbestellen…
Umso froher war ich, dass ich für den Wettkampf selber überhaupt fast gar nichts organisieren musste. Außer aufstehen und an den Start gehen vielleicht.
Am Samstag, dem Tag vor „raceday“, hatten die Kinder ihre „Ironkids“-Veranstaltung. Ohne Wertung und verdammt kurze Strecke durch Sand und Wasser (ohne Schwimmen) war sie trotzdem nicht ohne, da mussten sogar Kinder aus dem hüfttiefen Wasser gerettet werden. Lotte und Daniel schlugen sich sehr gut und Finishermedaille und –T-shirt kamen super an. Ja, das hatten eben Profis organisiert.
Im Lauf des Tages nahm der Wellengang stetig zu. Als ich um sechs zum ersten Mal im Leben im Meer kraulte (habe ich V und D wohlweislich nicht verraten), war richtig kraulen erst mal gar nicht möglich: die Welle hoch ging ja noch, aber hinter dem Scheitel plumpste man auf das Tal dahinter runter wie ein unbeweglicher Kahn und man kam irgendwie gar nicht richtig in den Tritt, ganz zu schweigen von der Menge an geschlucktem Salzwasser. Aber grundsätzlich wusste ich nach diesem Versuch, dass ich schon klarkomme und nicht untergehen würde (Markus hat mir dann verraten, dass man durch die Wellen durchtaucht, aha, das war äußerst hilfreich am nächsten Tag). Angeblich hatte die Ostsee 18 °C, weshalb ich meine Füße nach der halben Stunde im Wasser erst unter der Dusche wieder fühlte, ist mir ein Rätsel.
Am Sonntag starteten die Profis 10:00 Uhr, 11:00 sollten die Staffeln und die M35-39 (inklusive Micha Hopp) ins Wasser, dazwischen alle anderen Wellen. Neun Uhr rief mich Volker an, man wüsste noch nicht, ob woanders (Bodden?) oder in der Ostsee oder gar nicht geschwommen würde. Fand ich nicht weiter schlimm, wir hatten noch zwei Stunden und bis zum Start der Profis mussten sie es ja geklärt haben. Hatten sie auch, alles wie geplant, 525 m in die Ostsee rein, 850 m parallel zum Ufer, 525 m wieder raus und etwas mehr als 500 m bis zur Wechselzone auf tauben Füßen traben und den Chip an Volker übergeben. Nach einem 5-Minuten-Einschwimmen war klar, dass bei der Kälte Einlaufen die bessere Option ist. Also im Neo (im Hochsommer wäre das Selbstmord) am Strand auf und ab getrabt, dann über die Matte mit der Induktionsschleife in den Pulk mit 25 Männer-, 10 Frauen- und 34 gemischten Staffeln (alle mit gelber Badekappe) und 85 Einzelstartern (weiße Mütze), darunter der Micha, dessen Anwesenheit für mich echt beruhigend war. Und dann los, gegen die Wellen und die Kälte … bis zur ersten Boje hatte ich Micha neben mir, als wir um die Ecke bogen, musste ich mich erst mal orientieren: suchen, aber nein, die nächste Boje war auch im Brustschwimmen auf einem Wellenberg nicht sichtbar, also am Pulk orientieren und mit! Mehrmals musste ich kreuzende Orientierungslose (oder war ich die, die falsch schwamm?) vorbei lassen. Micha sah ich erst am Ausstieg wieder, offenbar war ich doch eine idealere Linie als er geschwommen. Rauskommen war schwierig, der Sog der Wellen zog einen zurück und es gab Löcher im Strand, so dass ich folgerichtig auch noch hinfiel. Dann aber durch den Sand, kurzer Austausch mit Micha und ausgenutzt, dass die anderen bessere Schwimmer als Läufer waren und noch einige gelbe Badekappen bis zur Wechselzone eingesammelt. Markus rief: 36 Minuten! und Susanne stand auch irgendwo und ließ sich hören. Volker musste den Chip von unterhalb der CEP-Calves an meinem Knöchel hervorbekommen und dann legte er los. Nachdem ich mich unter der Dusche aufgetaut hatte, erfuhr ich auch wie: der wird immer schneller! Susanne hatte alle Zeiten auf dem Telefon und bei ihr und Susen liefen die Fäden zusammen. Nach 2 Stunden 32 min (abzüglich fast zweier Minuten T2, das sind also etwa 36 km/h Durchschnitt! auf 90 km!) war er wieder da und Denis konnte endlich los. Das Warten ist an der Stelle unerträglich: man sieht die anderen auf die Strecke gehen, taxiert ihren Vorsprung und ihre Laufstärke und weiß nicht, wann man selbst losdarf… Viermal musste Denis über einen Berg mit 11% (!!) Steigung, nicht umsonst war für den schnellsten Bergflitzer ein Mercedes ausgelobt worden. Mit 3:45 bis 3:55 pro km sammelte er Staffel um Staffel ein. An die vorletzten kam er bis auf eine halbe Minute heran, seine Laufzeit von 1:21:40 bedeutete eine Gesamtzeit von 4:36:34 h und zusammen liefen wir als fünfte Gesamt- und dritte gemischte Staffel ein.
Micha „finishte“ als 15. seiner AK bei 4:59:07 h und war sehr zufrieden: keine Schmerzen, alles locker und gute Platzierung … hätte sein Chip funktioniert wäre es gar nicht auszuhalten gewesen.

Den Pokal hat Volker mitgenommen, hochverdient wie ich finde.

Achso, mit den „Großen“ im Titel meine ich nicht Michi Raelert, der das Profirennen gewann, Natascha Schmitt (Gesamtsiegerin der 4 Profifrauen), Yvonne van Vlaerken (2.) und Co.!
Die Großen waren eindeutig Denis, Micha und Volker.

Pussi!
Johanna

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38. Stundenlauf in Wittenberg

Michael Horn und sein Team, von der TSG Wittenberg, organisierten auch diese Veranstaltung wieder bravourös. Unsere Starter holten sich die eingeplanten Punkte für die Ranglistenwertung und waren sehr zufrieden. Am meisten jubelte Luka Lorenz, denn er gewann sein erstes Rennen in der U 10. Weitere Altersklassensiege erreichten: Andreas Lorenz, Georg Weise, Manuela Florack, Hartmut Jaekel. Alle andere Platzierungen unserer Starter, in der Ergebnisrubrik LINK „IG Leichtathletik“.


IRONMAN 70,3 Zell am See – das muss man erlebt haben

Zum ersten Mal hatten wir Sonne, bei dieser hervorragend organisierten Veranstaltung. Damit ergaben sich grandiose Eindrücke von der Landschaft, die gepaart mit den vielen Zuschauern einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Überrascht waren wir gleich am ersten Tag als 3 Spanier am Nachbartisch zum Frühstück einliefen. Den kenne ich…..schwups gegoogelt – Javier Gomez. Der amtierende Weltmeister, mehrfache Weltcupsieger etc….und er bei uns im Haus und am Nachbartisch. Die nächsten Tage hatten wir neben der Streckenbesichtigung etc. viel Freude mit den Spaniern und den anderen im Haus wohnenden Athleten. Unsere Wirtsleute erfüllten uns jeden Wunsch – sogar 4 Uhr Frühstück am Wettkampftag. Mit unserem Ergebnis waren wir halbwegs zufrieden. Beim Schwimmen und Radfahren konnten wir unsere Vorjahresleistungen deutlich verbessern. Beim Halbmarathon gingen wir jedoch ein wie die berühmten Primeln. Nicht nur die kleinen Anstiege und die 31 Grad im Schatten setzten uns zu – wir haben im Vorfeld einfach zu wenig Lauftraining gemacht. Das Ziel erreichten wir nach 5:48 h bzw. nach 6:32 h und waren zufrieden und glücklich zu gleich. Am Sonntag gab es dann das Weltmeisterschaftsrennen auf der gleichen Strecke. Tausende Zuschauer säumten schon zum Schwimmstart die Uferpromenade und sahen das Gewusel im Wasser. Nach knapp 22 min kam Javier Gomez als erster in die Wechselzone. Auf der anspruchsvollen Radstrecke bestimmten dann die Deutschen das Tempo, so dass zum Start des Halbmarathons 4 von uns vorn lagen. Zur Pressekonferenz wurde eine Laufzeit von 68 – 69 min gehandelt. Im Wettkampf dann waren die Profis froh, das Ziel nach 1.15 h erreicht zu haben. Und ziemlich am Anschlag. Über 30 Grad und die selektiven Strecken wollten erst einmal bezwungen sein. Frodeno vor Kienle und Gomez – die Stadt war im Ausnahmezustand und feierte die erste 70,3 WM auf europäischen Boden. Und wir waren dabei - Grandios. Interessant waren auch einige Detail am Rande. Zum einen sah man ständig Sportler die trainierten. Vor allem die Amerikaner fielen auf – denn sie zeigten immer den durchtrainierten Oberkörper. Also Brust frei…durch die Stadt gerannt. Die ersten, die an der steilen Passage vom Rennrad springen mussten, waren die Amerikaner. Die letzten die auf die Laufstrecke gingen (echt gingen.) waren Amerikaner, Neuseeländer und Australier. Trotz dass eine WM war gab es einen Schwung an Teilnehmer die echt zu viel auf den Rippen hatten und man sich schon fragen durfte – wie haben die eine Quali geschafft ?!? Egal - 5000 Sportler an einem Ort das war ein Erlebnis.

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Georg und seine „Laufserie“

Das Wort „Regeneration“ wird bei unserem ältesten und derzeit erfolgreichsten Senior etwas diffus ausgelegt. Während einige Vereinskameraden nach einem Wettkampf erst einmal 1-2 Tage die Beine hochlegen und lieber einen 3. Faultag dranhängen – Georg ist da schon längst wieder auf der Piste. Zum Jahresende werden wir eine Aufstellung machen, wann und wo er überall gestartet ist. Auf jeden Fall war er zum Dresdner Nachtlauf und gewinnt zum 3. Mal in Folge die M 65. Eine Woche später startete er zum Zwei - Tage Marathon in Eilenburg. Am Samstagnachmittag von Eilenburg nach Pressel und am nächsten Morgen von Pressel wieder zurück. Nach 3:30:10 h war er als überlegener Sieger der M 65 im Ziel. Pause – weit gefehlt. 1 Woche darauf stand er beim 10 km-Lauf in Taucha wieder am Start und belegte, locker laufend, mit 46:47 min den 3. Platz. 3 Tage später steht er an der Startlinie der 5.000 m Kreismeisterschaft und selbst die jungen Burschen bleiben mehr als 3 km nur in seinem Windschatten. Mit 21:47 min gewinnt er locker und souverän seine AK.


Kreismeisterschaften 5.000 m – Rekordbeteiligung

Die Grün-Weißen aus Piesteritz organisierten auch in diesem Jahr wieder die Meisterschaften. Mehr als 70 Teilnehmer trafen sich im bestens von der TSG vorbereiteten Stadion. Im ersten Lauf tummelten sich alle die über 21 min laufen wollten. Knapp 3 km führte unser Georg die Meute an und die teilweise 25 Jahre jüngeren Burschen sonnten sich in seinem Windschatten. Im danach folgenden schnelleren Lauf übernahm Denis sofort die Initiative und erreichte mit 17.17 min einen Start-Ziel-Sieg. Johanna dominierte das Frauenrennen und gewann überlegen mit 19.35 min. Weitere Altersklassensiege erreichten: Andreas Lorenz, Uwe Hesse, Georg Weise, Maria Ecke und Manuela Florack. Alle andere Platzierungen unserer Starter, in der Ergebnisrubrik der IG Leichtathletik.

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Charlotte wird Landesmeisterin im Triathlon

Charlotte startete in Arendsee und in Halle zum Triathlon. Beide Male stieg sie als Siegerin auf das Podest. In Halle holte sie sich sogar den ersten Landesmeistertitel.

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Müritz – Triathlon

Susanne wollte nach mehr als 45 Jahren wieder einmal an die Müritz und das verbanden wir als Gruppe der Trifreunde WB gleich mit einem Triathlon. Start und Ziel im Volksbad, das Schwimmen bei lustigem Wellengang in der Müritz, Rennrad auf einer profilierten Strecke im Umland und dann die Laufstrecke als Wendepunktstrecke - mitten durch die Stadt. Die Wettervorhersage war mit Dauerregen nicht so rosig, es gestaltete sich jedoch ganz anders. Denn bis auf den böigen Wind waren die Bedingungen top – viel Sonne und ab und zu mal einige Wolken. Beim Schwimmen hatte man schon seine Probleme denn die Orientierung bei dem Wellengang und den zu wenigen Bojen war schwierig. Ich glaube alle Starter sind viele viele Meter mehr geschwommen. Egal, wir haben alle die Wechselzone erreicht und konnten auf der Radstrecke schon unsere derzeitige Stärke ausspielen. Beim Laufen hinderte der böige Wind etwas, aber die Beine waren trotzdem schon ziemlich fest und wir mussten fast alle kämpfen. Unsere Ergebnisse können sich jedenfalls sehen lassen. Thomas belegt bei der Mitteldistanz den 4. Gesamtplatz (3:52:01h) und Platz 1 in der M 30. Stefan gelang nach 2 Jahren der Abstinenz mit 4:52:07 h ein guter Einstand auf der Mitteldistanz. Platz 14 in der M 45 lässt hoffen. Susanne belegte den 1. Platz in der W 50 auf der Sprintdistanz und Volker kam auf Platz 2 in der M 55.

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Zugspitz - Trailrun Challenge

Denis nutzte seinen Urlaub, in den Bergen, mit einem ungeplanten Wettkampf. Er hörte etwas von Trailrunning – hatte er noch nie gemacht und meldete sich einfach mal auf der 10,1 km Strecke an. Nach dem Start wunderte er sich das es gar nicht so zügig losging. 10 min später bogen die Sportler um eine Kurve und da wusste er was es geschlagen hatte. Eine lange ordentliche Steigung ging es hinauf. Er vorn mit, dann ein kurzes Plateau um dann wieder steil nach oben zu gehen. Tja…oben raus war nur noch Gehen möglich…aber auf den Oberschenkeln aufgestützt. (Grins) Am höchsten Punkt kam er mit dem späteren Sieger gemeinsam an. Auf der Bergabpassage musste er den jungen Burschen dann laufen lassen. Der 2. Platz im Gesamteinlauf und der Gewinn der Masterklasse waren eine tolle Überraschung. Heute hat er natürlich Muskelkaten…die riesige Bierflasche wird ihm bei der Bewältigung helfen.

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Leipzig Triathlon

Fast schon traditionell starteten Johanna und Charlotte bei dieser tollen Veranstaltung in der Messestadt. Charlotte war bereits am Samstag am Ablauf und gewann die Schülerinnen C Wertung überlegen. Johanna schaffte am Sonntag im Sprint den 3. Platz in der Gesamtwertung und gewinnt gleichzeitig mit großem Vorsprung die W 35. Eine sehr gute Schwimmleistung und dann die glatt 19 min für die 5 km sicherten die Topplatzierung. Ihr Kommentar: „Endlich mal nicht nur 4. In der Gesamtwertung“. Gratulation Mädels.

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3000 m Kreismeisterschaft in Pretzsch

Der letzte Bewerb vor der Laufsommerpause fand auch in diesem Jahr wieder eine rege Beteiligung. Im schnelleren Lauf (Zielzeit unter 12 min) stellte sich Denis als Tempomacher für die Jessener Läufer zur Verfügung. Leider konnten die Beiden das angepeilte Tempo nicht ganz halten und verfehlten (noch) ihre Zielstellung. Für Denis war die 10:30 min ein lockeres Tempotraining und der Gesamtsieg sowie der Sieg in der M 40. Johanna zeigte eindrucksvoll wie stark und selbstbewusst sie bei Tempoläufen geworden ist. Mit 11.10 min gewann sie souverän und zeigte vielen jüngeren Herren die Hacken. Uwe lief im 2. Lauf ein einsames Rennen an der Spitze und siegte überlegen. Auch bei dieser Veranstaltung standen alle aus unserem Verein auf dem Podest. Alle Ergebnisse im Link der „IG Leichtathletik“.

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25. Bergwitzsee - Triathlon

Rekordbeteiligung...das Wetter passte auch, trotz vorheriger Horrormeldungen des Wetterdienstes. Viele ehrenamtliche Helfer, Vereine, die Polizei, der Bergwitzer Campingplatz, Sponsoren und die Stadt Kemberg trugen zum Gelingen der Jubiläumsveranstaltung bei.
Unverständnis gibt es für Fußgänger und Radfahrer die auf der Laufstrecke die Sportler behindern und uneinsichtig sind. Noch schlimmer, das Autofahrer und Biker die Vollsperrung ignorieren und in die Radstrecke brettern und die Athleten gefährden. Das ist ein typisches Ostphänomen, denn hier werden Verbote einfach ignoriert und Streckenposten fast umgefahren. Das Interesse an der hochkarätigen Veranstaltung war in den Durchfahrtsorten katastrophal. (Einer in Klitzschena und vier in Seegrehna.) Dafür war der Zielbereich und die Zufahrt zur Wechselzone in Bergwitz sehr stark besucht und in Volksfeststimmung. Da lob ich mir die Veranstaltungen in Roßbach, Leipzig oder eben im Westen. Da sind die Bürger der angrenzenden Orte aktiv dabei, unterstützen und feuern die Sportler an. Wir haben die Challenge Roth am Wochenende erlebt – ein gigantisches Sportereignis für den ganzen Landkreis. (wo auch wirklich viele einen Nutzen davon haben…nicht wie in „unserer“ Veranstaltungsarena in GHC wo es danach wie auf einer Müllhalde aussieht und nur einige wenige die Kohle machen)
Gespannt sind wir auch über die Berichterstattung in der Presse. Wenn man sich die letzten Tage so ansieht - was ist wichtig: ein fast pleite Sportverein, Verkauf und Kauf von diversen Spielern etlicher Ballsportarten, Auslosung von Pokalspielen und das Fußball im Vatikan gespielt wird. (Gut es waren einige gute Leute dabei, jedoch auch etliche die kaum 15 min am Stück laufen können !!) Von unserem Verein waren Johanna, Susanne und Volker am Start. Alle drei holten sich die Landesmeistertitel in ihren Altersklassen und sind zufrieden mit dem derzeitigen Trainingstand.

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Lubaster Waldlauf - Klasse und Masse

Trotz der Hitzewelle fanden sich wieder gut 200 Sportler in dem kleinen Heidedorf ein. Man kann davon ausgehen das es an diesem Tag mehr Läufer als Einwohner gab. Die Organisation lag wieder in den Händen der Familie Preuß mit der Unterstützung der Pretzscher Läufer und weiterer Freunde des Sports. Eine auf hohem Niveau, liebevoll organisierte Veranstaltung. Bei den Frauen siegte überlegen, mit Streckenrekord, Johanna. Denis versuchte erneut einen Gesamtsieg zu holen musste jedoch wie in Dessau den 15 Jahre jüngeren Daniel Wartenberg vorbeiziehen lassen. Die M 40 hat er jedoch locker gewonnen. Alle anderen Starter aus unserem Verein waren auch auf dem Podest. Also ein erfolgreiches Wochenende.
Altersklassensiege holten, Charlotte Nicolae, Johanna Petzold, Manuela Florack,Helga Kurucz, Marlene Pannier, Daniel Nicolae, Denis Heydorn, Uwe Hesse, Georg Weise, Hartmut Jaekel, Auf den 2. Platz kamen: Maik Kralle, Werner Lehmann, Volker & Susanne Kluge, Hannah Weise.

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Triathlon in Roßbach

Bei 38 Grad sollte es in Roßbach wieder einmal um Punkte in der Landesliga gehen. Man kann es vorwegnehmen - bei diesen Bedingungen wurde sehr zeitig die Bremse eingelegt. Das Schwimmen im lauwarmen Baggersee war noch angenehm, auch wenn etliche kackfrech in der 1. Schwimmrunde abgekürzt haben. Egal, in unserem Alter wollen wir neben den Wettstreit unseren Spaß haben. Auf der welligen und windanfälligen Radstrecke (32 km) versuchten wir unser möglichstes kamen aber nicht so richtig in Tritt. Fix in die Wechselzone und dann auf den 2 Rundenkurs. Bei der Hitze nahm man die vielen Wasser – und Duschstellen die Camper und Anwohner aufgebaut hatten gern an. Das Ziel erreichten wir mit ähnlichen Zeiten wie im Vorjahr und waren zufrieden. Im Ziel wie immer ausreichend Getränke, Obst und Unmengen an leckeren selbstgebackenen Kuchen. Eben ein Sportspektakel was von der Region unterstützt und angenommen wird.


Kinderkreismeisterschaften Leichtathletik am 13.6.15 in Jessen

Wie im letzten Jahr war das Wetter für den Tag der Hauptgegner: Temperaturen von über 32°C im Schatten und eine drückende Schwüle … Gewitter waren für den Abend angesagt und auch bitter nötig, der Landkreis glich bereits einer Region im Sahel.
Für Kinder, Veranstalter und Betreuer war die Witterung kaum auszuhalten, denn Bäume sind auf einem Sportplatz rar und glücklich war, wer unter die für die Kampfrichter aufgestellten Schirme schlüpfen konnte. Entsprechend waren die Leistungen allgemein nicht überragend und kaum ein bester Wert einer Serie von Versuchen kam nach dem 2. Versuch zustande. Daß sechs Wiederholungen für die besten sechs Teilnehmer eingeräumt waren, wurde bisweilen von den Jüngeren maulig als Tortur beschimpft… Verständlich deshalb, dass der Veranstalter über ein Streichen der 800m-Läufe nachdachte. Am Ende wurde die Teilnahme freigestellt (was sie von vornherein bereits war). Unglücklich ganz besonders in Anbetracht der Hitze, dass es Wettkämpfe im Wurf und Sprung gab, die kaum 10 Minuten nach den 800 m ausgeführt wurden. Da waren die „Schwänzer“ zu ganz anderen Leistungen in der Lage.
Trotzdem muß man den Organisatoren insgesamt ein großes Lob aussprechen: Zeitplan im Laufe des Tages gestrafft, Durchführung ziemlich professionell (Herr Trabitz hat das Starten im Verlauf des Wettkampfes vervollkommnet) und vor allen Dingen mit Geduld und Humor waren alle bei der Sache und das bei der Hitze… schade, dass wir solche Anstrengungen, anstatt das Engagement zu würdigen, nunmehr als gestrige Fehlbildungen eines leistungsorientierten und darum falschen Systems abschaffen, ausbremsen und damit missachten. (Kannste ruhig so veröffentlichen Volker, steht ja mein Name drunter!)
Die fünf mitgereisten Kinder (Hannah Weise, Justus Tempelhof, Merlin Brünner, Daniel und Charlotte Nicolae) schlugen sich wacker, hätten aber gern noch mehr Medaillen mit nach Hause genommen. Dabei ging es knapp zu, einige vierte (Daniel und Hannah im 800m-Lauf, Justus im Ballwurf) und fünfte Plätze (Daniel und Lotte im Weitsprung und Justus im 800m-Lauf) sind zu belobigen. Aber auch mit den Leistungen, die letztlich zu Plätzen sieben (Merlin immer wieder, Hannahs verunglückter Ballwurf, den sie eigentlich viel besser kann) oder acht führten, kann man zufrieden sein, man kann eben nicht immer seine volle Leistung abrufen: eine Woche später hatten die vier Großen Sportfest aller Kemberger Grundschulen und hier wurden dann teilweise deutlich bessere Leistungen erbracht und auch Hannah und Merlin kamen zu den heißersehnten Medaillen. Strahlende Sieger hatten wir aber auch in Jessen: Justus im Sprint (8,79s) und Weitsprung (3,51 m) und Lotte im 800m-Lauf (3:10,78 min.). Im Ballwurf kam Lotte zudem auf den dritten Platz, wofür sie ausdrücklich das Üben mit Herrn Genath verantwortlich macht.

Danke an die mitgereisten Väter (Nicolae und Tempelhof), ohne ihre Hilfe hätte ich mich vierteilen müssen. Auf ein Neues nächstes Jahr! Oder?

Dr. Johanna Petzold


Heilbronn - Triathlon mitten in der Stadt

Wir waren nach 2013 wieder einmal in Heilbronn und wollten auch sehen was Challenge aus dem „alten WK“ so macht. Man kann es vornweg sagen – eine geniale Veranstaltung – mitten in der Stadt – mit vielen Eindrücken, netten Menschen und ganz viel Sport. Schwimmen im Neckar, dann ab in das Parkhaus was die neue Wechselzone ist und raus in die reizvolle Hügellandschaft. (mit vielen Weinbergen) Die Radstrecke ist schon anspruchsvoll und kann schnell zum Totaleinbruch führen. Zurück in die Wechselzone, dann in die Laufschuhe und über die Treppenanlage wieder raus in die Stadt, wo Tausende Zuschauer an der Strecke unterwegs waren. Da ist man froh wenn man etwas außerhalb, im Schatten der riesigen alten Bäume, wieder etwas Ruhe findet und versucht sein Ding zu machen. Nur, fix ist man wieder in der Stadt um dann auf die nächste Laufrunde zu gehen. Der Zieleinlauf auf dem Marktplatz ist riesig, genau wie die Zielverpflegung.
Heilbronn muss man erlebt haben, da gibt es nicht viel zu meckern, eben ein fast optimaler Triathlon. Mit unseren Leistungen konnten wir auch zufrieden sein denn mit den Altersklassenplatzierungen von Susanne 4. und den 7. Platz von Volker wurden die Zielstellungen erreicht und das Training bestätigt. Man lernt im 4. Triathlonjahr weiter dazu und wird versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen. Ob das bei der Prügelei im Wasser hilft darf bezweifelt werden. Denn dieses Mal gab es richtig was auf die Bademütze und auf die Brille etc…..da muss man eben durch wenn man nicht vorn schwimmt. Dafür ging es auf dem Rad immer schön nach vorn. Wir sind zufrieden, haben den Verein ordentlich präsentiert und sind gesund – das ist wichtig.
Daten: Olympische Distanz 1,5 km Schwimmen, 41 km Rad (355 Hm), 10 km Lauf.
Susanne – 3:05:06 h (32.00 min -1.25:59 h – 56:34 min) Volker – 2:45:45 h (29:14 min – 1:17:46 h – 48:44 min)

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Dessau - Kochstedt

Denis startete als Titelverteidiger bei seinem „Heim Grand Prix“ über 12 km. 2 Runden lang lief er an der Spitze des Feldes. In der 3. Runde musste er den um 15 Jahre jüngeren Daniel Wartenberg (Reinsdorf) vorbeiziehen lassen und lief auf Platz 2 ein. Die M 40 hat er natürlich locker gewonnen….er ist auf einem guten Weg, denn die Formkurve zeigt nach oben und das Gewicht geht nach unten.

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Torgauer Citylauf – Georg sammelt Punkte und Siege

Georg ist noch im Nordsachsencup unterwegs und möchte dort die Wertung auch gewinnen. Mit dem Sieg in der M 65 - 10 km in 46:57 min – ist er dem Vorhaben ein gewaltiges Stück näher gekommen. Gratulation.


Pretzscher Heimatfestlauf – ein voller Erfolg für den Veranstalter und für uns

Die 35. Veranstaltung fand auf einer neuen Strecke, eingebunden in das Eberhardinenfest, statt. Wir fanden die neue Streckenführung am Damm landschaftlich sehr interessant und den Zieleinlauf/Siegerehrung am Schloss sehr gelungen. Die Benutzung der Schwimmhalle war inklusive – so etwas gab es vorher nur in Bad Schmiedeberg. Dass man in der Schwimmhalle auch eine Badehose benötigt ist eigentlich logisch…wollten einige jedoch nicht einsehen. Da sieht man gleich wieder in welchem Bundesland man ist. Die Siegerehrung ging schnell und reibungslos, so dass man sich heute schon auf 2016 freuen kann.

Unser Verein stellte die Gesamtsieger bei den Frauen und Herren. Johanna gewinnt nach 40:53 min den Gesamtlauf, die Altersklasse und die Deutsche Ärztemeisterschaft. Denis zeigt weiter aufsteigende Form. Locker herausgelaufene 36:29 min bedeutet wie bei Johanna der Sieg in allen Kategorien. Damit konnten wir unsere Vorjahreserfolge bei der DM der Ärzte, Apotheker und Gesundheitsberufler widerholen.

Unsere Ergebnisse:
3 km:WU 10 1. Platz für Charlotte, MU10 – Luka belegt den 4. Platz. M 40 – Denis siegt und Atze belegt den 2. Platz, M 45 – Maik belegt nach langer Verletzungspause den 6. Platz, M 50 – Andreas gewinnt souverän die Altersklasse, M 55 – 1. Platz; Uwe Hesse M 60 – Hartmut Jaekel 4. Platz; M 65 Georg Weise schafft den Befreiungsschlag mit dem 1. Platz, Dr. Werner Lehmann erläuft den 2. Platz W 35 – Johanna siegt und in der W 50 belegt Manuela den 2. Platz und Susanne wird 3. Marlene und Helga absolvierten walkend die 5 km am Damm und waren zufrieden.

Alle Ergebnisse, auch die der DM, unter dem LINK der „IG Leichtathletik“.

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Mallorca 70,3 - Triathlon der Extraklasse

Der fünfte IRONMAN 70.3 in Port Alcúdia an der Nordostküste von Mallorca ist Geschichte und für unsere Frauen sehr erfolgreich verlaufen. Wieder einmal gab es einen Teilnehmerrekord – 3.800 Athleten aus 54 Ländern gingen an den Start der weltgrößten 70,3 Veranstaltung. Zu absolvieren waren 1,9 km im Wasser, dann 90 km auf dem Rad um dann einen Halbmarathon zu laufen. Bei 29 Grad im Schatten und strahlend blauem Himmel ein sonniges Tageswerk. In diesem Jahr hatten wir unsere Triathlonräder mit, so dass wir unsere Radzeiten erheblich verbessern konnten und das trotz des teilweise starken Windes. Unsere Frauenstaffel lieferte ein tolles Ergebnis ab. Nach 5:41.02 h lief die Staffel als Dritte in das Ziel. Suuuperrrr! Annett kam nach 38.16 min aus dem Wasser, Susanne ist 3:10:14 h Rennrad gefahren und Lisa legte noch einmal 1:46:10 h auf der Halbmarathondistanz drauf. Wenn man bedenkt das Annett (40) vorher noch nie im Meer geschwommen ist, Susanne (54) die 800 HM und die echt nicht leichte Abfahrt nach Caimari souverän genommen hat und Lisa (27) trotz Trainingsrückstand ein geniales kontrolliertes Rennen in der Hitze lieferte… dann werden die Mädels versuchen in 2016 wieder so ein Ergebniss zu erzielen. Nicht unzufrieden schaute Volker drein. Nach einem ordentlichen Schwimmen legte er mit 2.52 h einen guten Radsplitt hin und ging dann bewusst beim Laufen aus dem Rennen. Der Aufbau stimmt, es muss jetzt nur noch am Gesamtkonzept und am Laufen gearbeitet werden. Also alles im Lot!
Es war wieder eine ganz tolle Veranstaltung - mit riesigem Flair, großer Herzlichkeit, super Wetter und mit vielen Freunden. Wir sind bestimmt 2016 wieder am Start.

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Burgstalllauf Seegrehna

Der 15. Burgstalllauf hat mit 84 Teilnehmern einen neuen Rekord verzeichnet. Bei bestem Laufwetter konnten unser Verein alle Starter auf das Podest bringen. Ein ordentliches Küchenbuffet trug dazu bei das die verbrannten Kalorien schnell wieder auf die Hüfte gelangten. Die Frauenwertung war ein lockeres Unterfangen von Johanna die damit natürlich auch die W 35 gewann.
Unsere Ergebnisse:
1. Platz – Dr. Johanna Petzold, Petra Ecke, Dr. Werner Lehmann, Volker Kluge,
2. Platz - Susanne Kluge, Georg Weise, Andreas Lorenz, Maik Kralle

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Citylauf in Köthen

Denis nutze die freie Zeit um fix mal in Köthen bei einem Landescuplauf zu starten. Er lief zwar sofort vorn mit, jedoch machten ihm 5 Asylbewerber das Laufen schwer. Ständige Rempeleien, Bein stellen und permanentes kreuzen der Lauflinie…da war nichts von Fairplay. Es gibt halt Laufmanager in Deutschland die zwar wie die „Politiker“ eine Willkommenskultur einfordern, ihre Athleten jedoch ausnehmen und von Lauf zu Lauf schleifen. Egal – Denis, entweder du bist beim nächsten Mal schneller und die haben von vornherein keine Chance oder du ziehst mal an dem Gummi ihrer langen Hosen. Mit Platz 4 im Gesamteinlauf, dem 1. Platz in der M 40 und 36.40 min kann er trotzdem zufrieden sein.

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Fläminglauf Piesteritz – eine Erfolgsgeschichte

Die 34. Auflage des Fläminglaufes erlebte wieder 2 Gesamtsieger des LC Dübener Heide.
Denis Heydorn (M40) holte sich, nach dem Halbmarathonsieg des Vorjahres, in diesem Jahr überlegen die Krone auf der 10 km Strecke nach 38.48 min. Vereinskameradin Johanna Petzold (W 35) stand ihm nicht nach. Nach 45.06 min war sie als schnellste Frau im Ziel und sogar 3. des Gesamteinlaufes! Manuela Florack hält die Fahne der Seniorinnen in der W 50 hoch und gewinnt nach 54.05 min. Und Dr. Werner Lehmann gewinnt souverän die M 65 nach 52:30 min.

Auf der 2 km Distanz haben wir mit Charlotte die Siegerin der WU10. Auf der Halbmarathondistanz hatten wir nur Andreas Lorenz (M 50) am Start. Er belegte nach 1:36:25 h den 3. Platz und ist nach dem Seuchenjahr 2014 sicher auch sehr zufrieden.

Fläminglauf Piesteritz – eine Erfolgsgeschichte


Neuste Nachricht aus Übersee

Kai hat sich getraut. Am 1. Mai hat Kai seine langjährige Freundin Anja in Las Vegas geheiratet. Nach der Zeremonie sind die Beiden schön essen gewesen und dann im Casino verschwunden. Euch Beiden alles Gute auf dem gemeinsamen Weg und hoffentlich bald mal wieder zu Gast im Verein. Kai wird im Herbst von seinen weltweiten Bauprojekten berichten und uns einen Einblick in seine spannende Arbeit geben.

Neuste Nachricht aus Übersee
Georg im Nordsachsen Cup erfolgreich

Neben den Marathonambitionen liegt in diesem Jahr der Focus auf dem „Ezelcup von Nordsachsen & der Dübener Heide“. In Belgern waren auf einer nicht ganz einfach zu laufenden Strecke 49.27 min erforderlich um die 10 km in der M 65 zu gewinnen. Glückwunsch…Hackordnung hergestellt und Punkte gesammelt.


Georg zum Meran Halbmarathon

Schon fast traditionell kann man den Start von Georg in Südtirol bezeichnen. In einer wunderschönen Umgebung startete er mit 1.417 Gleichgesinnten auf der Halbmarathondistanz. Eine blühende Landschaft mit Weinbergen und der Obstblüte, ein ganz tolles Erlebnis. Die gut profilierte Strecke absolvierte er in 1:42:07 h und belegte damit den 10. Platz in der M 65. Vielleicht fahren 2016 noch einige mehr aus unserem Verein dort hin.

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Kreismeisterschaften an der Grüntalmühle

Mit Denis Heydorn stellten wir auch 2015 einmal mehr den Gesamtsieger. Im Nachgang stellten wir fest dass Denis seit 2008 nicht mehr bei dieser KM am Start war, damit das geänderte Ziel auch nicht kannte was ihm fast den Sieg gekostet hätte. (Schon den Kindern schärfen wir vor dem Start ein…Start und Ziel inklusive Streckenführung studieren…) Egal es hat auch so geklappt, Qualität setzt sich eben durch. Wie immer bestens von den Grün-Weißen aus Piesteritz vorbereitet lief alles gut. Hartmut Jaekel belegte den 1. Platz in der M 60 und Werner Lehmann gewann die M 65. 3 Starter, 3 Siege - was will man mehr.


10.000 m Kreismeisterschaften in Pretzsch

24 Grad, Sonnenschein und Wind – das waren die äußeren Bedingungen in der bewährt gut organisierten Veranstaltung in Pretzsch. In 2 Läufe, gingen mehr als 70 Läufer die 25 Runden an. In diesem Jahr war der schnellere Lauf nicht so krachend besetzt wie in den Vorjahren. Es gibt immer wenige junge Leute die laufen und immer weniger die auch eine Zeit von unter 43 min anbieten können geschweige denn die Joggergrenze (bis M 35) von 40 min reißen. Schon bedenklich.

Denis Heydorn (M 40) bestimmt das Tempo von Beginn an, genauso wie Dr. Johanna Petzold (W35). Somit gewannen sie die Gesamtwertung und die Kreismeistertitel in ihren Altersklassen. Ihre Zeiten: 37.44 min und 42.44 min. Im ersten Lauf war auch Andreas Lorenz (M 50) noch dabei, er lief 42.12 min und errang nach großem Kampf den Kreismeistertitel.
Der 2. Lauf war zahlenmäßig sehr stark besetzt und erforderte eine hohe Aufmerksamkeit der Rundenzähler - was sie bestens lösten. Ebenfalls ein Dankeschön an die Sportfreunde, die sich nach dem 1. Lauf noch als Helfer zur Verfügung stellten.
Unser Uwe Hesse (M 55) lief ein kontinuierliches Rennen vornweg und siegt in 44.57 min. Den Titel in der M 65 erlief sich Dr. Werner Lehmann nach 48.27 min vor Georg Weise. Hartmut Jaekel, gerade wieder genesen belegte den 4. Platz. Manuela Florack siegte in der W 50 mit 50.30 min vor Petra Ecke und Maria Ecke belegte in der W 20 ebenfalls den 2. Platz.

Alle Ergebnisse im Link des IG Leichtathletik.

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Der 35. Rotterdam-Marathon ist Geschichte -Thomas Wodak und Georg Weise waren dabei

Mit einem nur müden Lächeln, nicht vom Marathon sondern über die provinziellen Possenreißer des "Frühaufsteherlandes" sind wir wieder zurück.
Wer der irrigen vorkoperkanischen Ansicht "Die Erde sei eine Scheibe" auf Rotterdam assoziiert, folgt einem absoluten Trugschluss. Wohl stößt man nicht auf Gebirgsmassive Täler oder Schluchten aber auf ein durch Menschenhand geschaffenes bemerkenswertes Streckenprofil.
Beim 3.Brückenanstieg kam mir der Song "Über 7 Brücken musst du gehen...“ in den Sinn. Ihr seht, wir laufen nicht nur 42 km stumpfsinnig dahin, wir denken auch!!!!
Soweit, so gut, die Strecke war also nicht "flach wie eine Scheibe“ sondern durchaus anspruchsvoll profiliert und forderte die Athleten.
Thomas und ich waren dabei. Angereist am 10.04.nutzten wir die Zeit, um uns mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen.

- Startunterlagen holen
- Start und Ziel suchen
- Wo befindet sich die Kleideraufbewahrung?
- Wie weit ist der Weg, wie viel Zeit brauchen wir?
- Welches Verkehrsmittel brauchen wir?

Wo halten wir uns vor dem Start auf, wenn es regnen oder kalt sein sollte? Eine Fülle von Fragen deren Beantwortung im Vorfeld zusätzliche Stressphasen am Wk-tag vermeiden hilft.
Die äußeren Bedingungen am Wk-tag waren gut, mit 7-8°C und leichten Wind recht frisch und kühl, aber die Sonne am Firmament verhalf zu einer guten Gemütsverfassung. Außerdem hatten wir uns die Lounge des Hilton als "Wartezone“ auserkoren, eine hervorragende Idee. Ich denke schon, dass sich ein Dienstleister dieser Kategorie in Deutschland für ein solches Prozedere nicht hergäbe, weil zu schön, zu fein etc.
20 min vor 10 Uhr füllten sich die Startbereiche, die Helis kreisten über dem Geschehen, eine dynamische Moderation verkürzte die Zeit, für uns nur in Bruchstücken verständlich, weil des Holländischen nicht mächtig. Wenige Minuten vor dem Start schwebt ein Star des holländischen TV's mittels Hebebühne in die Höhe und stimmt die Nationalhymne an - voller Begeisterung, voller Emotionen stimmen die holländischen Sportsleute ob weiß, schwarz oder farbig eine zutiefst beeindruckende Atmosphäre und für mich auch ein Zeugnis dafür, wie eine gelungene Integration aussehen kann -angesichts der gegenwärtig mehr als unerquicklichen Auseinandersetzungen und des politischen Dilettantismus in dieser Frage hierzulande.
10 Uhr fällt der Startschuss, wir begeben uns mit 15.000 Gleichgesinnten auf die Strecke. Thomas startet aus Block C, ich aus D.
Nach etwa einem km der erste Brückenanstieg, der noch leichtfüßig genommen wird. Diesem sollten noch einige folgen, angereichert um weitere Tunneldurchquerungen.
Anfängliche Gespräche zwischen einzelnen Läufern verstummen schnell. Wir sind unterwegs, jeder mit seinen Gedanken, inmitten des von tausenden Füßen erzeugten Laufgeräusches aber auch befeuert von hundertausenden Zuschauern, die uns leidenschaftlich und begeistert begleiteten. Nicht unerwähnt bleiben sollen die vielen Bands ob Jazz oder Samba und auch die spontan wirkenden Alleinunterhalter unterwegs.
Genial auch eine Lösung bei der Versorgung. So waren die Wasserbecher mit einem dem Becherdurchmesser angepassten Schwamm versehen. Zwei kleine Öffnungen ermöglichten das Trinken ohne anhalten zu müssen, ohne sich zu verschlucken, ohne zu schwappen etc.! Eine einfache aber geniale Idee.
Ihr lest, wie lange ein Marathon dauern kann - habe ich doch schon viel berichtet. Nun endlich zu uns selbst. Thomas ist ein gutes Rennen gelaufen. Mit 3:01:47 h war er als 628‘er des Gesamteinlaufes und als 111‘er in seiner AK im Ziel. Schade, eine 2:59...h hätte psychologisch besser gewirkt aber hier bin ich schon im Konjunktiv, was nichts ändert und auch nichts bringt. Schlussendlich sieht sich Thomas mit diesem Ergebnis auf einem guten Weg zu neuen Zielen.
Ich selbst kann auf einen, behutsam umschriebenen, eher mäßigen Erfolg schauen. Deutlich fern von der selbst gesetzten Zielzeit lief ich als 3373‘er des Gesamteinlaufs und als 10‘er meiner Ak ins das Ziel.
Obwohl bewusst verhalten begonnen hieß es für mich auf den letzten km "beißen, beißen, beißen", in für mich ungewohnter Härte. Positiv gesehen und das ist meine Position, gilt es neue Ziele anzustreben, verlorenes Terrain zurückzuerobern.
Resümierend war es ein Event mit gewaltigen Impressionen, die immense Wirtschaftsdynamik in der futuristischen Architektur zum Ausdruck kommend, das Miteinander der vielen Nationen in dieser Stadt, das pulsierende Leben als Ganzes, die freundliche Gelassenheit Offenheit und Leidenschaft ist eine Erfahrung. So kann es sein."C'est la vie"!!!!!

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Karlis Härtetest auf der Trebitzer Motocrossstrecke

Auch in diesem Jahr gab es mit 101 Startern wieder eine Rekordbeteiligung. Die Strecke war trocken, teilweise sandig und man war gut beraten auf jeden Schritt zu achten. Ab der 2. Runde konnte man auch den neuen Trampelpfad nehmen und Gefahr laufen, an den Anstiegen die der Vordermann nicht schnell genug hochkam, eine Pause einlegen zu dürfen. Bei unserem Trainingszustand war es manchmal ganz angenehm. Das Ziel jetzt genau auf einen Hügel zu setzen machte die crossige Sache noch anspruchsvoller und führte zu Laufentscheidungen auf dem letzten Zentimeter. Ein echter Härtetest! Johanna konnte durch eine kämpferische & taktisch kluge Renneinteilung den Gesamtsieg bei den Frauen erlaufen. Denis sicherte sicher den 2. Gesamtplatz bei den Männern ab und alle waren bei der Siegerehrung dabei. Was will man mehr.

Altersklassensiege für den LC erreichten: Charlotte Nicolae, Denis Heydorn, Andreas Lorenz, Volker Kluge, Dr. Werner Lehmann, Dr. Johanna Petzold, Manuela Florack, Helga Kurucz, Marlene Pannier. Auf Platz 2 kamen: Katja Rudisch, Maria Ecke, Petra Ecke, Hartmut Jaekel. Den 5. Platz belegte Luka Lorenz.

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Trainingslager Mallorca

Viele Rennradkilometer und einige Schwimmeinheiten wurden bei super Wetter absolviert. Spaß und der Genuss der einheimischen Leckereinen fehlten natürlich auch nicht. Leider mussten, in der Woche vor der Anreise, einige Berufs – bzw. krankheitsbedingt passen.
In der Spitze wurden 955 km gefahren und fast alle Berge genommen. Sogar eine Königsetappe gab es. Der Chefarzt sorgte auch in diesem Jahr für so manche „Verwirrung“ und verbreitete viel Frohsinn. Für 2016 gibt es die ersten Voranmeldungen und man freut sich auf so manches Treffen noch in diesem Jahr.

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Lauf „Am Gallun“ in Piesteritz

Der nun schon traditionelle Rundkurs wurde super von den Grün – Weißen vorbereitet und musste bis zu 3-mal absolviert werden. Die Strecke ist als Cross nicht leicht zu laufen, man muss ständig hell wach sein, ansonsten knickt man um (Speedy) und alle Chancen sind dahin. Kurze und lange Anstiege, Sand – und Wurzelpassagen – eben ein Crosslauf.
Wie eingangs schon geschrieben – die Grün Weißen haben gute Arbeit geleistet. Vielleicht schaut sich jemand aus der Stadtverwaltung/Stadtrat einmal den verwahrlosten Wald an. Eine Schande wie dieses schöne Gebiet zur Müllhalde verkommt!! (Oh, es gibt sogar einen „Stadtrat der läuft“…scheinbar interessiert ihn das jedoch nicht.)

Altersklassensiege für den LC erreichten: Dr. Johanna Petzold (gewinnt auch die Frauenwertung gegen die viel jüngeren!!), Maria Ecke, Charlotte Nicolae, Marlene Pannier, Andreas Lorenz, Ronald Moritz, Hartmut Jaekel, Dr. Werner Lehmann. Auf Platz 2 liefen ein: Denis Heydorn und Georg Weise. Und den 5 Platz belegte Luca Lorenz


Haideburger Waldlauf

Denis startet langsam durch und bereitet sich mit etwas kontinuierlicherem Training auf die Saison vor. Den Halbmarathon absolvierte er in 1:25:04 h und belegte in der Gesamtwertung den 4. Platz. (2. Platz in der M 40)


Speedy in Erfurt bei der Senioren-DM

In der Halle am Steigerwald fanden auch in diesem Jahr die Deutschen Seniorenhallenmeisterschaften statt. Speedy war unser einziger Vertreter und sein Start stand unter keinem guten Stern. Mehrere Verletzungen und eine Erkältung in der unmittelbaren Vorbereitung machten schon den Start über 800 m unmöglich, so dass er sonntags locker an die 3.000 m gegangen ist. Mit 10:41 min und dem 5. Platz in der M 55 zog er sich achtbar aus der Affäre und wird erst als M 60èr wieder bei der DM am Start stehen. In der Zwischenzeit wird er, bei regionalen Läufen, so manch jüngeren Läufer hinter sich lassen und Duftmarken setzten.


10 km Straßenlauf in Eilenburg

Georg und Hartmut eröffneten die Straßenlaufsaison auf dem schnellen Rundkurs in Sachsen. Leider in diesem Jahr bei miesem Wetter, ansonsten ist die Strecke Bestzeitentauglich und das Umfeld passt gut.
Unsere Ergebnisse: Georg Weise - 47.15 min (4. Platz in der M 65) und Hartmut Jaekel - 50.23 min (6. Platz in der M 60)


Wir trauern um einen guten Freund,

jederzeit hilfsbereiten Kollegen, Sponsor und treuen Unterstützer unseres Vereines.
Andreas - wir werden dich vermissen.
Unser Beileid gilt seiner Familie, seiner Frau und den beiden Söhnen.

Die Mitglieder des LC Dübener Heide


Wintercross in Piesteritz - tolles großes Starterfeld

Bei leichten Plusgraden traf sich die Laufszene auf der sehr gut vorbereiteten Crossstrecke im Piesteritzer Volkspark. Mehr als 120 Läufer kämpften um den Sieg und die Ranglistenpunkte. Die Ergebnisse unseres LC können sich sehen lassen, denn der Gesamtsieg bei den Frauen ging überlegen an Johanna und viele Altersklassensiege und Podestplatzierungen rundeten das Ergebnis ab. Im Schülerlauf gewann Charlotte ihre Altersklasse. Katja belegte den 2. Platz in der WU 14 und Luca kam auf Platz 6 in der MU 10.
Der Lauf der Männer ging dann über 5 Runden und die Frauen hatten 3 Runden zu absolvieren.
Das Frauenrennen gestaltete Johanna überlegen von vorn und holte neben dem Gesamtsieg auch den Sieg in der W 35. Petra (W50), Helga (W60) und Marlene (W70) gewannen ihre Ak. Susanne und Maria liefen auf Platz 2 in der jeweiligen AK. Das Männerrennen wurde erwartungsgemäß vom Pretzscher Steffen Schreiner gewonnen. Denis lief locker sein Rennen und wurde mit ca. 25 sec Rückstand Gesamtzweiter und gewann damit die M 40.
Weitere Altersklassensiege erkämpften sich: Andreas Lorenz, Hartmut Jaekel, Georg Weise und Volker Kluge. Auf Platz 2 kam Dr. Werner Lehmann in der M 65 und auf den 3. Platz lief Maik in der M 45 in das Ziel.

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Hallen - Landesmeisterschaft der Senioren

Speedy, traditionell unser einziger Teilnehmer in Halle, löste die Angelegenheit mit Bravour. Er gewinnt in der M 55 die 800 m, 1.500 m und die 3.000 m ohne große Gegenwehr der Konkurrenz. Gern wäre er im gemischten Lauf der jüngeren Senioren an den Start gegangen?das sah der Oberkampfrichter jedoch nicht so gern. Schade - dann wären sicher schnellere Zeiten drin gewesen.



Oranienbaumer Silvesterlauf - eine tolle Veranstaltung

Traditionell beginnen wir in Oranienbaum die Saison, begrüßen das Neue Jahr und viele Lauffreunde. Es ist ein erster kleiner Test, denn viele verspürten noch die Festtagsessen oder kamen gerade erst aus dem Wintersport zurück. Otto Klempert und seine Mannschaft organisiert jedes Jahr eine gute Veranstaltung die vom Niveau immer besser wird. Nicht so ist es bei dem Sprecher. Scheinbar unvorbereitet, fachlich bedenklich und teilweise beleidigend beschallte er das Veranstaltungsgelände. Nicht wenige Sportler waren verwundert über diese Fehlleistung.

Wetter und Strecke top, so blieben auch sehr gute sportliche Leistungen bei einer hohen Teilnehmeranzahl nicht aus.

Unsere jungen Mädels waren fix im Ziel. Charlotte Nicolae belegte überlegen den 1. Platz in der WU 10. Katja Rudisch kam in der WU 14 auf den 3. Platz.

Auch in diesem Jahr diktierte der Vorjahressieger Fabian Borggrefe das Rennen von Beginn an und schleppte Jonathan Cierpinski in seinem Windschatten mit. Den Zielsprint gewann der 20 Jahre jüngere Cierpinski dann mit neuem Streckenrekord (31:54 min).
Unser bester Mann war erneut Thomas Wodak, mit locker herausgelaufenen 37.50 min auf Platz 8.

Im Frauenlauf gab es mit dem 3. Gesamtrang von Johanna eine Klasseleistung. Nur ganz knapp, mit 3 sec Rückstand auf die 16 Jahre jüngere Vorjahresssiegerin Maria Heinrich.
Johanna Petzold gewann damit sicher die W 35 und blickt positiv auf das Neue Jahr. Susanne Kluge (W 50) erlief den 2. Platz in der Altersklasse.

Atze mit seinen 37.50 min belegte den 3. Platz in der M 40. Andreas Lorenz holte sich den 2. Platz in der M 50 und Uwe Hesse belegte den 3. Platz in der M 55.
Den 2. Platz in der M 60 erlief sich Hartmut Jaekel und den Sieg in der M 65 holte Georg Weise in seinen Besitz.
Alle Ergebnisse und die Platzierungen der anderen LCèr sind unter dem LINK der "IG Leichtathletik" einzusehen.


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Silvesterlauf Bad Düben

Ihren persönlichen Laufabschluss für 2014 absolvierten 3 unserer Sportler in Bad Düben. Die wellige, matschige - eigentlich nicht gut vorbereitete Strecke meisterten sie trotzdem problemlos. Ihre Altersklasse gewannen Hartmut Jaekel (M 60) und Georg Weise (M 65). Dr. Werner Lehmann belegte den 2. Platz in der M 65.


Mitgliederversammlung und Weihnachtsfeier

Auch in diesem Jahr war der ?Raum über Jack? gut gefüllt und wir hatten einen schönen Abend. Neben der Auswertung der Saison 2014, der Information über Veränderungen im Verein, Neuaufnahmen und die Bereinigung der Mitgliederliste, gab es traditionell die Ehrung der Besten. Für ihre sportlichen Leistungen und die jahrelange ehrenamtliche Arbeit gab es die traditionellen Schuhpokale für: Johanna, Karin, Susanne, Georg, Bäbe & Christina und Atze.

Bei leckerem Essen und diversen Möglichkeiten zum Auffüllen des vorher im Training provozierten Flüssigkeitsdefizits wurde noch lange in Erinnerungen geschwelgt und die Planung für 2015 vorangetrieben. Einige Zielstellungen sind so gut, dass sich so mancher Konkurrent/in warm anziehen muss wenn wir am Start stehen!!

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Laufclub Dübener Heide e.V / OT Radis
Winkel 3, 06901 Kemberg / Tel: (03 49 53) 251 76