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 Aktuelles 2008

Ehrungsveranstaltung: Der Leichtathletik-Landesverband von Sachsen – Anhalt führte bereits zum 13. Mal eine Ehrung für verdienstvolle Sportler,Trainer und Kampfrichter durch. Als Gastgeber fungierte diesmal die Stadt Burg gemeinsam mit dem Hauptsponsor Gaensefurther. Vom Laufclub Dübener Heide aus Radis waren 2 Athleten geladen.
Als Siegerin der Frauenwertung im Landescup wurde Rebecca Gessat geehrt. Mehrere Landesmeistertitel und Siege bei Straßenläufen waren notwendig um diese Kategorie zu gewinnen. Ronald Moritz erhielt eine Ehrung für den Deutschen Seniorenmeistertitel über 800 m sowie mehrere Norddeutsche und Landesmeistertitel die er sich auf den Strecken von 800 m bis 10 km erlief. Damit waren beide auch die erfolgreichsten Athleten 2008 unseres Vereins.
Köln und Weihnachtslauf: Lisa Bähschnitt ist noch bis April in Köln im Einsatz und vertritt unsere Farben zur Verwunderung der Einheimischen recht erfolgreich. Mit dem 3. Platz der W 20 im Rahmen der Winterlaufserie, beim Sportfreund Urbach, setzte sie ein erstes Zeichen. Den Mondorfer Weihnachtslauf über anspruchsvolle 10 km beendete sie nach 48.02 min auf Platz 1 der W 20. Lisa hat nicht erwartet das es am Rheinufer so viele Anstiege und windanfällige Passagen gibt und vor allem das sich die Männer hinter ihr im Wind verstecken.
Hallensaison: Als nächster in den Wettkampfbetrieb eingestiegen, ist unser Ronald Moritz. Auch mit 50 lässt er die Hallensaison nicht aus und kämpft um Medaillen und Pokale. Die Hallen-BM in der Brandbergehalle nutzte er um die 800 m in 2.15.11 min zurückzulegen. Das bedeutete Platz 3 bei den jungen Männern - die AK hätte er damit um Längen gewonnen.
Rüsselsheim: Da bei Opel im Moment nicht viel passiert, hat man dort einen 15 km Lauf organisiert. Ronny Potschak war Ausbildungsbedingt in der Nähe und belegte einen 3. Platz mit einer Endzeit von 55.23 min.
Herbst – Ende der Saison 2008
Ende der Saison 2008: Studienbeginn, Abschluss der Saison nach dem Berlin – Marathon bzw. nach Wartenburg, Verletzung oder eine lange Regeneration samt Neuaufbau für 2009 sind so einige Gründe weshalb wir im Moment wenig in den Medien auftauschen. Man kann nicht das gesamte Jahr über in Form sein….wer dies nicht begreift wird sich schnell in den Keller trainieren bzw. ausgebrannt sein. Nachfolgend noch die letzten 4 Ergebnisse bevor Ruhe einkehrt!
Vorausschauend noch einige Termine:
5. 12.2008 – Weihnachtsfeier
28.2. 2009 – 25 Jahre Laufgruppe Radis (Festveranstaltung in Radis)
18.4.2009 - Bad Schmiedeberger Brunnenlauf ,mit DM der Ärzte…; LM; LC...
Rund um den Gallun: Leider konnten sich zum Ende der Saison nur noch 2 für den Start in Wittenberg begeistern. Unsere beiden schlugen sich auf der 10,5 km Crosstrecke sehr ansprechend. Andreas Lorenz (M 45) lief 43.12 min und zockte die jüngere Konkurrenz voll ab. Er gewann im Endspurt gegen Thomas Beuche mit 1 sec Vorsprung. Auf Platz 3 lief ungefährdet Maik Kralle (M 40) und gewinnt damit natürlich auch die Altersklasse.
Harzgebirgslauf: Am selben Wochenende waren Rebecca und Ronny im Harz unterwegs. Leider nicht so erfolgreich wie „geplant“. Ronny musste auf der 22 km Strecke schnell erkennen das sein Knieproblem akuter ist als angenommen und kam als 20. nach 1.31.14 h in das Ziel gehumpelt. Jetzt heißt es auskurieren, aufbauen und angreifen, denn etliche Schweißfüsse gehören in der Rangliste nicht vor ihn – meint er. Rebecca belegte auf der 11 km Strecke den 3.Platz. Sie begann am Berg zu zaghaft und hatte dann im Flachen schon zu viel Rückstand um mehr zu erreichen. Für Rebecca endet jetzt eine sehr erfolgreiche Saison – nun gilt es wieder im Medizinstudium vorwärts zu kommen.
Dresden: Manfred Ucko – alias Hörnchen machte sein letzten Rennen in den LC-Farben in Dresden. Mit 1.28 h war er so schnell wie schon lange nicht mehr auf der Halbmarathonstrecke unterwegs. Da sieht man wie sich das Training auf den langen Strecken auswirkt. Hörnchen - alles Gute, lass dich nicht unterkriegen!!!
Trebitz: Karlis Härtetest auf der Motocrossstrecke zu Trebitz erlebte seine Premiere. Toll von den Pretzschern vorbereitet gewann der Lokalmatador Frank Noske das Rennen. Unsere Farben vertrat aus o.g. Gründen nur Susanne. Sie belegte den 2. Platz in der W 45 und erhielt eine tolle Urkunde mit persönlichem Foto.
Weitere Erfolge zu vermelden
Berlin Marathon: 40.827 Läuferinnen und Läufer, über eine Million Zuschauer, tolles Wetter, der Weltrekord von Haile Gebrselasie und die Jahresweltbestleistung (gleichzeitig Deutscher Rekord) von Irina Mikitenko – das war der Berlin-Marathon 2008 aus Profisicht. Unsere ambitionierten Hobbyläufer und weitere Läufer aus dem Landkreis waren mit ihren Ergebnissen ebenso zufrieden. Eckhard Bähschnitt (M 45) bekam auf den letzten 6 km muskuläre Probleme und verlor dabei fast 15 Minuten. Er kam dann immer noch nach 3.06.53 h in das Ziel. Ihm folge nach 3.27.25 h Ralf Fincke bei seinem 2. Marathonstart. Zum ersten Mal absolvierte Jana Fincke einen Marathon. Nach 4.02.22 h war sie super zufrieden und plant schon die nächste Aktion. Petra Ecke (W 45) erreichte nach 4.02.32 h das Ziel, was die Verbesserung ihrer persönlichen Bestzeit von 20 min bedeutet. Volker Szymcak (M 45) der Radiser Förster wagte sich ebenfalls auf die Straßen von Berlin und schnitt mit 4.12.08 h sehr respektabel ab. Aus Pretzsch war Ralf Winkler (M 45) am Start – nach 4.17.31 h überquerte er die Ziellinie am Brandenburger Tor. Letzte Meldung: Burkhard Otto lief 4.14 h und das fast ohne Training.
15. Läuferabend - unter Flutlicht: Eine Vielzahl von neuen Platzrekorden zeigt dass die Leichtathletik lebt und auch im Herbst noch Leistung kommen kann. Tolle kämpferische Leistungen von 200 – 1000 m brachten Stimmung in die Flutlichtarena. Am stärksten trumpften die Athleten von Dieter Gehre mit dem Team vom LAV Bayer Uerdingen auf. Stark auch der Auftritt von Alexandra Schmidt von Union Sandersdorf die unsere 200 und 400 m Rekorde verbesserte. Turboheydorn (Denis) knackte meine beiden Bestleistungen aus der M 35 – „hat er keinen Respekt vor dem Alter?“.
Die Ergebnisse stehen …..dort wo sie hingehören. Einfach mal schauen.
Cross in Wartenburg: 9 Grad und Sonne, eine gut vorbereitete anspruchsvolle Crosstrecke waren die äußeren Voraussetzungen beim 15. Wartenburger Crosslauf. Denis hatte seinen Pokal zu verteidigen was ihm vom Start weg sofort wegziehen ließ. 3-mal hintereinander gewonnen – jetzt gehört der Pott uns. Hinter ihm erliefen sich Maik Kralle, Andreas Lorenz und Fritz Szuppa AK-Siege. Dies gelang auch Lisa Bähschnitt – leider musste sie den Pott abgeben, will jedoch jetzt wieder mehr trainieren. 2. Plätze erliefen sich Susanne Kluge, Laura Kralle und Hartmut Jaekel. Ein Dankeschön an die Veranstalter für die tolle Veranstaltung die mit einer zünftigen Siegerehrung und guter Versorgung endete.
Cross in Wolmirstedt: Rebecca Gessat startete in Wolmirstedt beim 3. Crosslauf durchs Küchenhorn. Dieser 12. Wertungslauf des Gaensefurther Läufercups zog wieder viele Läufer bis hinter Magdeburg. Eine schöne Strecke und eine gute Organisation trieben die Läufer zu guten Leistungen an. Rebecca löste ihre Aufgabe nach 19.32 min und gewann die Frauenkonkurrenz damit souverän mit gut 1 Minute Vorsprung.
Radiser Läufer aktiv
Citylauf Dessau: Knapp 300 Starter gingen auf die 2 km Runde in der Innenstadt und versuchten diese so schnell wie möglich 5 mal zu absolvieren. Spätestens ab der 2 Runde war es nur noch ein Slalom-laufen, ansonsten gab es eine gute Zeitnahme und eine schnelle Auswertung. Die Konkurrenz der Frauen gewann souverän Rebecca in 39.18 min. Sie hatte alles im Griff und konnte locker laufen. Sandra gewann die W 35 in 44.07 min, musste sich jedoch etlichen älteren Damen geschlagen geben. Das wurmte sie schon ein wenig – beim nächsten Mal lässt sie halt die Radeinheiten an den Vortagen weg und schon hat sie es. Bei den Männern kam leider nur Maik Kralle (M40) in das Ziel. Mit 41.14 min war er zwar weit weg von seiner Frühjahrsform, jedoch lassen berufliche Veränderungen derzeit wenig Raum für ein kontinuierliches Training. Im 4 km Lauf belegte Laura den 10.Platz und holte Punkte für die Rangliste.
24 h Lauf in Bernau: Als Mannschaft „Kilometerfresser“ erscheinen wir in der Ergebnisliste. Das solch ein Ausdauerspektakel seine eigenen Gesetze hat mussten unsere Jungs erfahren. Ronny Potschak, Mario Leimbach, Denis Heydorn und Benjamin Rexhäuser mussten nach 17 h und 245 km gelaufenen Kilometern passen. Achillessehnenbeschweren von Benjamin sowie Schüttelfrost bei Mario erzwangen die Aufgabe. Diese Niederlage schmerzt um so mehr wenn man weiß das die 4 zu dieser Zeit auf Platz 3 des gesamten Feldes lagen und sogar die Maxistaffeln mit 10 bzw. 50 Teilnehmern in Griff hatten. Ronny als absoluter Kämpfer, Mario als Ausdauerspezialist, Denis mit viel Übersicht und Benjamin der als Rennradfahrer als absolut gleichwertiger Ersatz in das Team gerutscht war führten einen tollen Kampf. Glückwunsch am Maik Sparfeld und seinem Team die durchkamen und den Siegerpokal mit nach Hause nehmen konnten. Danke – dem Fotografen aus Dessau für die Bilder.
Stundenlauf in Pretzsch: Karlis Mannschaft ist unverwüstlich, wenn es um die Organisation von Laufveranstaltungen. Am Mittwoch ging es beim Stundenlauf um die Ranglistenpunkte. Susanne Kluge (W 45) konnte am Mittagstisch überzeugt werden doch mal wieder teilzunehmen. Nach 11.550 m, die locker bei toller Musik gelaufen wurden gewann sie die Damenkonkurrenz. Unsere Männer der M 55 standen ihr nicht nach. Fritz Szuppa siegte in dieser Ak mit 13.080 m hauchdünn vor Vereinskamerad Hartmut Jaekel der 13.060 m erreichte. Petra Ecke musste leider unterwegs das Tempo drosseln und belegte den 2.Platz der W 45.
Mommelsteinlauf: Rebecca Gessat und Ronny Potschak starteten sehr erfolgreich beim 32. Mommelsteinlauf. Diese Traditionsveranstaltung ist ein Wertungslauf vom Landschaftscup "Rhön-Thüringer Wald - Werratal" und mit 300 bis 600 Höhenmeter auf den verschiedenen Strecken als anspruchsvoller Crosslauf einzustufen. Rebecca belegte auf der 8 km Strecke nach 31.58 min den 2. Platz hinter der favorisierten Stephanie Wiesmaier, die vor Jahren auch schon für den Radiser Laufclub an den Start ging. Ronny gelang eine Wiederholung seines Vorjahressieges auf der 16 km Strecke. Nach 1.00.27 h überquerte er die Ziellinie und hatte rund 35 sec Vorsprung auf den nächsten Läufer.
Jungfrau – Marathon: Einen Traum machte Manfred Ucko (M45) wahr – er absolvierte den Jungfrau Marathon. Eine Herausforderung, ein kleines Wagnis für einen Flachländer die 1829 Höhenmeter zwischen Interlaken und der Kleinen Scheidegg auf schmalen Pfaden und der dünnen Höhenluft zu überwinden. Es gibt keinen Marathon in Europa mit derartigen Dimensionen. Eiger, Mönch und Jungfrau-Marathon: das berühmteste Dreigestirn der Schweizer Alpen vor Augen. Er wollte bereits im vergangenen Jahr starten, konnte jedoch keine der begehrten limitierten Startnummern bekommen. Nach 5 h 20 Minuten und 43 Sekunden war er im Ziel und konnte den grandiosen Ausblick genießen.
Lauf über den Gläsernen Mönch: Fragt mich bitte nicht warum der Lauf in Halberstadt so heißt. Nachfragen sind an Speedy zu richten oder man googelt. Ronald als M 50èr lief mal wieder die 6 km und musste sich nach 22.35 min nur einem mindestens 25 Jahre jüngeren Läufer „beugen“.
Turboheydorn und die Vierathleten gewinnen
AC Lindner Triathlon – Sandra und Andreas waren Spitze: Die 7. Auflage des Ausdauervierkampfes in Dessau fand bei guten äußeren Bedingungen und unter toller Zuschauerbeteiligung statt. Warum Vierkampf – kommt gleich. Der Start für die erste 12 km Radstrecke erfolgte an der Stadtgrenze von Dessau. Ziel war die Kiesgrube in Sollnitz. Dort musste der 1 km lange See per Brustschwimmen durchquert werden. Dann raus und 1,5 Runden (4,5 km) crossig um den See gelaufen. Tja und dann wieder auf das Rad und nach Dessau zurück. Logistisch schon nicht einfach und total besemmelte Autofahrer taten dem Spaß jedoch keinen Abbruch. Auf allen Streckenabschnitten gab es harte Positionskämpfe wo sich unsere beiden Starter ganz toll schlugen. Sandra kam sehr weit hinten, mit trockenen Haaren, nach ihrer Badeeinheit aus dem Wasser. Die führende Frau hatte da schon 3 min Vorsprung und viele sahen den Drops schon gelutscht. Dann lief sie eine tolle erste Runde und verringerte den Rückstand auf 30 sec. Auf den folgenden 1,5 km bekam die Konkurrentin gleich noch 1 min aufgebrummt – bei der Radstärke von Sandra wurde der Vorsprung dann bis Dessau noch ausgebaut. So das sie bei der abendlichen Party zum zweiten Mal den großen Pokal der Siegerin entgegen nehmen konnte. Andreas lag nach der ersten Radeinheit an ca. 15 Stelle, beim 1km „Baden“ büßte er locker 15 Plätze ein um dann im Laufen zurückzuschlagen. Mit dem wohl besten Laufsplitt rollte er das Feld auf und belegte in der Endabrechnung den 14. Gesamtplatz. Die Kategorie der M 45 hat er sicher im Griff gehabt.
10.000 m in Pretzsch - Turboheydorn schlägt zu: Die Mannschaft um Karli Kotzur richtete, traditionell mit viel Routine und fachlichem Geschick, die 10.000 m Km auf der Pretzscher Tartananlage aus. Entgegen den letzten Rennverläufen war es dieses Mal spannend bis zum Schluss. Da ich leider selbst nicht anwesend war kann ich nur den euphorischen Bericht von Denis, versuchen, wiederzugeben.
„Von Anfang an lief eine Fünfergruppe zusammen und ich versuchte ab und an etwas zu beschleunigen da sich keiner bemühte mich mal im Wind abzulösen. Das Tempo war easy und ich konnte etwas spielen. Nach 10 Runden machte ich das Tempo mit dem Eilenburger Jürgen Schubart etwas schneller und wir liefen gemeinsam an der Spitze. In unserem Windschatten sonnten sich die anderen jüngeren Burschen. Einige Tempoverschärfungen rissen die Gruppe zwar auseinander, ich kam jedoch nie weiter als 15 m weg. So lief die Gruppe immer wieder zusammen. 4 Runden vor Schluss musste ich auf einmal abreißen lassen und fand mich hinter den beiden Führenden und Andre Martin auf Platz 4 wieder. 450 m vor Schluss drehten sich die ersten noch einmal nach mir um und sahen mich im sicheren 50 m Abstand, erhöhten ihr Tempo jedoch nicht. Da kam der Kämpfer in mir hoch. 300 m vor Schluss überholte ich Andre und setze risikoreich zum langen Spurt an. Die Führenden waren sehr überrascht als ich sie bei 200 m doch noch erwischte, überspurtete und nach 35.03 min als erster über die Ziellinie lief. Jetzt war ich wieder der Turboheydorn wie der Trainer mich kennt. 35.03 min waren bei den Bedingungen ok – ein geiler Lauf.“ 2. Platz Olaf Ueberschär (LfV Oberholz) – 35.05 min; 3.Platz Jürgen Schubart – 35.08 min. Unsere beiden M 55èr liefen im 2.Lauf ein solides Rennen und sollten mit den Zeiten, trotz der Achillessehnenprobleme zufrieden sein. 2.Platz Fritz Szuppa – 45.43 min; 3.Platz Hartmut Jaekel – 46.30 min.
Calbenser Bollenlauf – in LC Hand: Die 14. Auflage des Bollenlaufes in Calbe war voll in unserer Hand. Denis verteidigte, 4 Tage nach seinem Sieg bei den 10.000 m Meisterschaften, seinen Vorjahreserfolg souverän. Besonders flott musste er laufen da in der 2.Runde ein Schwarm Hornissen die Läufer überfiel. Denis kam mit 3 Stichen in den Allerwertesten noch ganz gut weg. Auf dem 3.Gesamtplatz lief unser Deutscher 800 m Meister, Ronald Moritz, ein der damit auch die Altersklasse der M 50 gewann. Er bekam gleich mal 5 Stiche ab, es erwischte einige noch doller so das die 3.Runde um den gefährdeten Bereich herumgeführt wurde. Auf den 5.Platz rangierte Thomas Wodak und gewinnt damit die M 30. Kommentar von Thomas: „Übrigens war ich heute der einzige der nicht von den Hornissen gestochen wurde, weil ich einfach zu schnell für diese Biester war !!! Lach ,lach !!!“
Doppelschlag im 5.000 m Rennen
Traditionell findet als erster Ranglistenlauf nach den Ferien die 5.000 m Kreismeisterschaft in Wittenberg statt. Unter der Führung von Wilfried Gärtner wurde eine sehr gute Veranstaltung mit vielen fleißigen Helfern von der TSG durchgeführt. 70 Teilnehmer, so viele wie noch nie, dankten es dem Veranstalter mit guten Leistungen.
Unsere Zielstellung, trotz vieler Ausfälle, wurde komplett erfüllt. Sandra Petersohn (W 35) startete zum ersten Mal bei einem Bahnlauf und gewann überlegen die Frauenkonkurrenz nach 22.10 min. Locker laufend und natürlich lächelnd absolvierte sie ihre Runden - ich glaube sie könnte im Moment auch eine 21.30 rennen, wenn sie denn „Bock“ hat. Da sie die langen Strecken und den Triathlon besonders mag, hatte sie vor dem Lauf schon mal 2 km im Wasser zugebracht. Am Wochenende steht dann wieder ein Triathlon an.
Das Männerrennen wurde bis auf die erste Runde (hier probierten die jungen Burschen scheinbar den Endspurt, jedoch an der falschen Stelle ?!) eine klare Angelegenheit von Denis Heydorn (M 35). Mit einem gleichmäßigen Tempo hielt er die Konkurrenz sicher auf Distanz. Nach 16.41 min erreichte er das Ziel, gefolgt von Andre Martin der 17.09 min benötigte. Das die 37- jährigen die Szene beherrschen zeigt das mit dem Nachwuchs nichts los ist. Auch unsere jungen Leute bekommt man derzeit nicht an die Startlinie. Lehre, Studium, Bummeln beim Bund und ganz „normale“ Arbeitstage von 5.30 Uhr bis 19.30 Uhr (Ausbeutung !!) lassen wenig Spielraum für das Training.
Auf Platz 4 im Gesamteinlauf kam bereits Bäbe nach 18.06 min in das Ziel. Damit gewann er aus dem vollen Marathontraining heraus die M 45 vor Andreas Lorenz der 18.41 min benötigte. Da musste unser Thomas Wodak schon mehr kämpfen um den 2. Platz in der M 30 nach 19.13 min zu belegen. Ihm sei verziehen, denn er hat harte Prüfungswochen hinter sich (in den letzten 3 Tagen die letzten 3 !) und ist nun Ergotherapeut. Glückwunsch.
Auch die M 55 war in unserer Hand, denn der wieder genesene Fritz Szuppa gewann die AK nach 21.45 min und Hartmut Jaekel belegte mit 22.30 min den 3. Platz.
Also, was will man mehr – alle auf dem Podest – Glückwunsch.
Cospudener Seelauf: Die Seenlandschaft in der Nähe von Leipzig ergründete Petra Ecke an diesem Mittwochabend und nahm dabei die 10,7 km Strecke unter die Laufschuhe. Nach exakt 61 min war sie im Ziel und belegte den 5. Platz in der W 45.
Denis läuft weiter in guter Form: Unser guter Junge hat nun bereits bei 8 Rennen hintereinander gewonnen. Mancher sagt sicher, das waren Kirmesrennen – nur man muss erst einmal laufen und das konstant auf gutem Niveau. In Eickendorf war er zum Feldmarklauf unterwegs. Ein welliger Kurs quer durch die Prärie gewann er recht sicher vor Jörg Friese. Eine sehr gut organisierte Veranstaltung die noch mehr Teilnehmer verkraften kann.
Info von Dieter Gehre - Bayer Uerdingen: Dieter Gehre der ehemalige Zehnkämpfer und jetzige Nachwuchstrainer in Uerdingen hat uns wie folgt informiert:
„Hallo Volker….
Eventuell passt das in Eure Vereinszeitung. Radis als gutes Pflaster für die Leichtathletik. Lukas Schmitz, AK 15, war ja immerhin schon 3 x in Radis mit im Trainingslager und würde natürlich gern im Oktober wieder mitfahren, ist voriges Wochenende Deutscher Meister im Achtkampf geworden. Der i-Punkt war die Punktlandung durch den 1000m -Lauf von 2: 43,82 min.“ Glückwunsch dem Sportler und natürlich auch an die Trainer. Ist schon irre was schon alles in Radis im TL war. Der derzeit beste deutsche 800 m Läufer – Robin Schembera trainierte vor einigen Jahren auch auf unserer Anlage und auf der Crossstrecke.
IRONMAN 70.3 Germany in Wiesbaden, Berlin Kudamm, Trainingslager Jonsdorf
Wiesbaden begeisterte Zuschauer und Athleten : Eine Sportveranstaltung der Extraklasse erlebten Sandra und Jörg Petersohn in Wiesbaden - den IRONMAN Germany 70.3 ! Fast 2.600 Athleten – 2.000 Einzelstarter und ca. 200 Staffeln – waren gemeldet und stellten sich in der herrlichen Kurstadt der frühmorgendlichen Herausforderung (8 Uhr Start), die aus 1,9 Km Schwimmen, 90 Km Radfahren und 21,1 km Laufen bestand. Insgesamt 60.000 Zuschauer verfolgten vor Ort, wie Profisportler und Freizeitathleten sich dem “härtesten halben Tag des Jahres“ stellten.
Nach dem 1,9 km-Schwimmkurs ging es auf die anspruchsvolle Radstrecke durch den hügeligen Rheingau-Taunus-Kreis. Bei der 90 km-Etappe mit einigen hohen Anstiegen, kurvigen Serpentinen und irren Abfahrten kam Jörg ganz schön ins Schwitzen. Seine Maximalgeschwindigkeit auf einer Abfahrt war 80,4 km/h – na ja ob das gesund ist wenn man stürzt. Die Anstiege “Gnadenlos“ und “The Hammer“ machten allen mächtig zu schaffen und dürften jetzt Kultstatus haben. Unterstützung bekamen unsere beiden Starter durch einen mitgereisten Fanblock. Optisch durch eigens von Bianca kreierte Tshits machten sie einen tollen Eindruck. Beim abschließenden Drei-Runden-Laufkurs durch die City und den malerischen Kurpark setzten unsere Beiden noch einmal alle Kräfte frei und konnten mit Freude in das Ziel laufen.
Sandra: 5:57.38,7 h – Platz 9 in der W 35 ( 45.48 min; 3:18.05 h; 1:49.28 h – Rest sind Wechselzeiten)
Jörg: 5:27.38,7 h – Platz 80 in der M 35 und 383 Gesamtplatz (36.52 min; 3:03.36 h; 1:43.25 h)
Sandra hat zum ersten Mal solch eine Distanz bewältigt – dann gibt es nur noch eine Steigerung – IRONMAN Frankfurt. Damit wäre sie Jörg gewaltig auf dem Hacken…der neben etlichen Zielankünfte auf der vollen Distanz auch die WM auf Hawaii auf der Habenseite hat. Auf jeden Fall sind es unsere derzeit besten Ausdauerathleten und das bei Vollzeit und eigener HNO – Praxis. Hut ab.
Berlin – 10 km auf dem Kudamm: Schon traditionell kann man die Teilnahme von Eckhard „Bäbe“ Bähschnitt auf dem Kudamm, bei Nacht, nennen. Die schnelle 10 km Strecke, in der beleuchteten Innenstadt, nutzte er zu einer Formüberprüfung aus dem vollen Marathontraining heraus. Mit locker gelaufenen 37.31 min war er sichtlich zufrieden und schaut optimistisch auf den Marathonstart Ende September. Lisa brauchte 10 Minuten länger und musste einsehen das Ausbildung und Sport nicht so einfach zu bewältigen sind. Sicher findet sie auch dort noch einen Weg. Da ist sie flexibler als ehemalige Sternchen die untergingen wenn das wahre Leben auftauchte.
Trainingslager Jonsdorf: Um bei der Tradition zu bleiben – Jonsdorf hat Kultstatus und ist immer eine Trainingsreise wert. Herrliche Tage mit vielen schönen Eindrücken liegen hinter den Teilnehmern. Eine erhöhten Fitnesszustand haben sicher alle, auch wenn die Waage mehr kg anzeigen wird. Das ist garantiert Muskelmasse bei dem absolvierten Pensum. Herzlichen Dank an alle die zum Gelingen beigetragen haben – insbesondere an Susanne und Heini. Jetzt gilt es im Herbst weitere Erfolge einzufahren. Zwischenzeitlich haben wir ja auch die schnellste 10 km Läuferin von S/A in unserem Verein und niemand erinnert, bedauert oder vermisst…..!? Denis sucht im übrigen noch 1 Mitläufer für seine Topstaffel in Bernau. 24 h – Lauf am 13. – 14. September. Und noch ein Tipp: Wer Surfen lernen möchte kann dies am Bergwitzsee tun. Bis zum 29. August laufen noch 3 Lehrgänge. Infos kann Volker geben bzw. den Kontakt zum Ausbilder herstellen.
Schnelle Läufe im Urlaubsmonat Juli
Allgemein: All unseren Mitgliedern, Lauffreunden, unseren Sponsoren und Gönnern einen schönen Sommerurlaub und erfolgreiche Trainingslager. Wir treffen uns dann spätestens zur 5.000 KM am 27. August in Wittenberg.
Linda: 135 Starter standen an der Landesgrenze zu Brandenburg an der Startlinie zum 22. Waldpokallauf in Linda. Die Urlaubszeit trieb nur 3 Starter unseres Vereins bei hochsommerlichen Temperaturen an und diese lösten die Aufgaben zu 100 %. Ronny Potschak gewann wie im Vorjahr locker die 10 km Strecke und Freundin Rebecca Gessat die 5 km. Somit waren alle großen Pokale samt Preise erst einmal in unserer Hand. Andreas Lorenz (M 45) lief auf den 4. Gesamtplatz und gewann die Altersklasse souverän.
Triathlon in Braunsbedra: Sandra hat das Jedermannrennen in 1:45:32 gewonnen ! 750m Schwimmen in 14:56 min, 30 km hügelig Rad in 1:01:51 und 6 km Lauf (ebenfalls wellig) in 28:45 min. Wetter war in Ordnung - kein Regen, wenig Wind. Insgesamt ein gut organisierter Wettkampf. Na dann viel Erfolg für Sandra und Jörg in Wiesbaden!!!
Adelboden: Zum 5. Vogellisi Berglauf über 13,4 km mit ca. 1000 m HD trat wieder einmal Volker und Susanne an. Als Flachländer versuchten wir uns, trotz des im Moment sehr wenigen Training, so gut wie möglich zu verkaufen. Schon allein das Laufen in Höhen bis zu 2000 m ist lustig dann der starke Wind und Sonne….na ja es war super. Weil – es ist ein sehr gut organisierter Lauf mit irrer Landschaft und tollem Zieleinlauf auf Silleren. Stimmung wie bei der Tour de France am Berg, einfach Wahnsinn. Auf jeden Fall haben wir uns mit 1.26.52 h und 1.47.48 h wacker geschlagen. Da die Defekthexe unterwegs auch zugeschlagen hat (mehrere Minuten Zwangspause) wären sogar noch viel bessere Zeiten möglich gewesen. Es hat Spaß gemacht, wie die anderen Tage auch als wir im Hochgebirge gewandert sind und Gletscher überschritten haben. Natürlich nur mit einem einheimischen Bergführer – alles andere ist unverantwortlich in Höhen über 3000 m.
Schwanberglauf: Rebecca hat zum Semesterende (Medizin) auch noch einmal an einem Wettkampf in der Nähe von Würzburg teilgenommen. Mit Platz 4 war sie auf Grund der Studienbelastung nicht unzufrieden. Weckte doch dieser Platz neben dem Podest sofort die Kämpferin in ihr. Denn jetzt kann sie wieder mehr trainieren. Im September wird sie wieder zuschlagen.
Bungalow am Bergwitzsee – vom 11.8. bis 29.8. haben wir den Bungalow an den USV Jena für die Durchführung von Surflehrgänge vermietet. An den Wochenende können wir ihn jedoch nutzen. Absprache nur über Detlef oder Volker.
Deutscher Meister 800 m - Speedy
Schweinfurt: Im Willy – Sachs – Stadion fanden wieder einmal die Deutschen Seniorenmeisterschaften statt. Fast 1000 Seniorensportler hatten sich qualifiziert und kämpften um die begehrten Medaillen. Wir waren in diesem Jahr nur durch Speedy Ronald Moritz (M 50) vertreten. Aber das was er abfeuerte war der Hammer. Am Freitagabend erkämpfte er bei der DM in Schweinfurt die Goldmedaille über 800 m. Mit 2.11.82 min zu 2.11.85 min ging es äußerst knapp auf der Ziellinie zu. Speedy hatte den schärfsten Gegner und Topfavoriten - Christian Breeck – erst 3 m vor der Ziellinie erwischt und dann die Hühnerbrust vorgeschoben. Speedy misst ca. 1,65 m, sein Konkurrent locker 1,85 m.
Zum Rennverlauf: Schon 100 m nach dem Start übernahm Breeck die Initiative und ging nach knapp 66 sec bei 400 m durch. Ihm folgte Speedy und etwas versetzt der äußerst Grundschnelle Peter Czech (TUS Weilmünster). Vor ihn hatte Speedy die größten Manschetten, denn mit einer 400 m Zeit von deutlich unter 60 sec ist er auf der Zielgeraden nicht zu unterschätzen. In einer Dreierformation ging es auf die Zielgerade wo Speed das „Letzte“ aus sich herausholte. Damit holte er seinen ersten Deutschen Meistertitel…….nach 4 mal Silber und 6 mal Bronze - sein größter Erfolg seit der Wieder- vereinigung !! Herzlichen Glückwunsch – das gibt noch eine große Sause. Mit dem Titel auf der Habenseite startete er am Sonntag noch einmal über 1.500 m. Ein taktisch geprägter Lauf wurde in der 2.Hälfte enorm beschleunigt. Als Favorit galt Frank Karotsch (TG Stockach) der mit einer Meldezeit von 4.18 min in das Rennen ging. Tja der Favorit setzte sich nicht durch – sondern der Vizemeister über 800 m hatte die schnelleren Beine. Christian Breeck (SC Melle) gewann nach 4.36 min vor Frank Karotsch der 4.38 min benötigte. Speedy erlief sich mit 4.39 min die Bronzemedaille und holte sich eine tolle Zugabe. Wenn man bedenkt das Speedy in jüngeren Jahren sehr erfolgreich auf der Marathonstrecke unterwegs war, dann hat er sehr erfolgreich "umgeschult" auf Mittelstrecke. Wie sagte Speedy gestern Abend sehr süffisant "Wir brauchen keine überdrehten Ös aus DE um Titel bei der DM zu holen". Wo er Recht hat, hat er recht der alte Fuchs.
Ausdauer und Schnelligkeit ist gefragt
Kyffhäuser Bergtriathlon: Sandra und Jörg Petersohn sind derzeit viel im Ausdauerdreikampf unterwegs. Die olympische Variante mit 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km laufen waren dieses Mal zu absolvieren. Schwimmen im Stausee Kelbra mit den Schlingpflanzen war nicht so das angenehme, der darauffolgende Anstieg über den Kyffhäuser mit 36 Kehren äußerst anstrengend…und der abschließende Lauf ein „Kinderspiel“. Ja fast. Beide hielten sich wacker und belegten vordere Plätze. Sandra auf Platz 3 der W 35 und Jörg auf dem 5.Platz in der M 35 als 16. des Gesamteinlaufes.
Die Zeiten: 28.17 min – 1.21.15 h – 37.27 = 2.26.56 h; 35.38 min – 1.34.19 h – 43.44 min = 2.53.41 h !
Dessau: Die 3. Auflage des Kochstedter Heidelaufes sah in diesem Jahr 127 Teilnehmer auf den verschiedenen Lauf – und Wanderstrecken am Start. Die 10,8 km Strecke gewann Denis Heydorn nach 37.59 min und nahm dafür 2 riesige Pokale mit nach Hause.
Coswig: Sport 2000 Lauf oder Herz – Kreislauf – Lauf stand auf der Vorankündigung so das unsere Vertreter sehr interessiert zur neuen Laufstätte fuhren. Der 3 Runden Kurs war unspektakulär und sehr ordentlich vorbereitet. Das Team um die Sportfreunde G. Zielinsky, D. Naumann und R. Glöckner hatte die Veranstaltung jederzeit im Griff und auch einige Überraschungen bei der Siegerehrung parat. Die 6,8 km gewann Denis überlegen nach 26.10 min und verfehlte den Streckenrekord nur um 12 sec. Das er damit auch die M 35 gewann versteht sich von selbst. Andreas Lorenz (M45) ging als Gesamtdritter nach 29.10 min über die Ziellinie und gewann die Altersklasse souverän. Thomas Wodak (M 30), im Moment im Prüfungsstress, ging recht locker an die Sache und konnte mit dem 6.Platz im Gesamteinlauf und den 2.Platz in der AK zufrieden sein.
Abtsdorf: Hartmut Jaekel startete mal wieder auf der profilierten Strecke in Abtsdorf und gewann die M 55 überlegen mit 3 min Vorsprung und 48.30 min für die 10,2 km. Hartmut ist damit einer der heißen Favoriten für die Ranglistenwertung des Landkreises und in diesem Jahr unser Starter mit den meisten Einsätzen.
Warmer Medaillenregen im Juni
Verden: Die Norddeutschen Meisterschaften der Senioren fanden in diesem Jahr im idyllischen Stadion von Verden statt. Speedy (M 50), alias Ronald Moritz, unser einzigster Teilnehmer hielt die LC – Fahne erfolgreich hoch. Erstmalig in diesem Jahr stellte er sich der 5.000 m Konkurrenz und erreichte in einem taktischen Rennen als Mittelstreckler mit 16.56 min und Platz 2 ein tolles Ergebnis. Damit holte er sich den 4 Landesrekord in der neunen Ak und hat sein Pensum fast erfüllt. Am Sonntagnachmittag stand er dann am Start zu den 1.500 m. Mit dicken Beinen ging es los – zum Glück war das Tempo moderat - denn keiner wollte sich bei der Hitze zu sehr opfern. Nach 1000 m übernahm Speedy resolut die Initiative und riss das Feld auseinander. Nur ein Läufer konnte folgen und griff seinerseits 200 m vor dem Ziel an und überholte. Speedy mit seinen 1.65 kämpfte wie ein Terrier und blieb dran. 100 m vor dem Ziel setzte er dann zum erfolgreichen Endspurt an und gewann nach 4.37 min den Meistertitel. Klar das er jetzt heiß ist auf die DM in Schweinfurt, dort wird er alles versuchen.
Schönebeck: Zur Vorbereitung lief Speedy sogar noch in Blankenburg und Schönebeck die 1.500 m. Mit 4.31 min und 4.34 min zeigte er in einem gemischten Starterfeld sogar den Frauen und weiblichen A „Assen“ die Hacken. Ist schon bedenklich was z.B. die aktuellen oder ehemaligen Kader so abliefern.
Serno: Denis stand beim 3 – Dörfer – Lauf am Start und gewann mit großem Vorsprung. Gefeiert wurden die Teilnehmer wie Matadore auf der gesamten, zum Teil recht anspruchsvollen, Strecke. Das nur 9 Teilnehmer zu vermelden waren lag nicht am Veranstalter…denn der hat mit seinem Engagement mehr verdient.
Bergwitz: Der Triathlon am Bergwitzsee ist schon eine kleine Tradition. Tradition ist auch das man sich immer etwas neues einfallen lässt, auch wenn es manchmal Pannen gibt aus denen man lernen wird. Die größten Meckerer sind meist die, die nie selbst was organisiert haben und leistungsmäßig allenfalls unteren Durchschnitt darstellen. Unsere Starter verkauften sich gut. Dr. Jörg Petersohn (M35) belegte bei der gleichzeitig ausgetragenen Landesmeisterschaft den 2. Platz nach 1.03.41 h. Mit dem Schwimmen war er recht zufrieden dafür gab es dann auf dem Rad kleine Probleme die sich dann auf der Laufstrecke noch vergrößerten. Aber ein IRONMAN beißt sich durch. Andreas Lorenz (M45) verpasste den Schwimmstart um einige Minuten und dümpelte die 500 m hinterher. Vorteil dabei – er musste sich nicht im Wasser prügeln und bekam keine blauen Flecken. Auf der 20 km Radstrecke holte er weiter auf und kassierte beim anschließenden 5 km Lauf noch so manch einen jungen Spund ein. Nach 1.10.40 h belegte er den 7. Platz. Sandra Petersohn (W 35), derzeit im Training für den Triathlon in Wiesbaden, nutze den WK als kleine Standortbestimmung. Wie immer war sie nicht zufrieden jedoch mit 13.39 min für das Schwimmen, 36.30 min beim Radfahren und 22.30 min für die 5 km Laufstrecke und damit 4. Frau im Gesamteinlauf - da sollte man sich freuen und die Gewissheit haben das noch etwas mehr geht. Die Staffeln waren sehr interessant und wir sollten im nächsten Jahr mal wieder eine Topstaffel stellen und um die Krone mitkämpfen. (Wie schon mehrfach gezeigt.) Zuschauermeinung zum Schwimmen: „Einige sollten erst einmal das Schwimmabzeichen machen um sich nicht selbst zu gefährden.“
Jonsdorf: Der Coach und Macher des befreundeten PSV Zittau – Volker Heinrich besser bekannt als Heini – feierte seinen 50. Geburtstag auf dem Nonnenfelsen in Jonsdorf und wir waren natürlich auch vertreten. Mit Heini und dem Club sind wir nun schon 29 Jahre verbunden und konnten in dieser Zeit die vielen Trainingslager samt Kulturprogramm genießen. Selbst das Freiklettern haben die Kleinsten von ihm gelernt. Vielen Dank für die Unterstützung unserer TL und die vielen großartigen Lebensweisheiten die unsere Jugendlichen lernen konnten – durften - mussten!!!? (Insider wissen Bescheid.) Ein Besuch auf dem Felsen samt Berggasthof lohnt immer: Von der Gondelfahrt ca. 20 min Fußweg bergauf – ist nicht zu verfehlen – bis zu einer herrlichen Aussicht.
3.000 m Kreismeisterschaft in Elster
Auch in diesem Jahr veranstalteten wir mit den Elsteranern die Kreismeisterschaft auf der schmucken Tartananlage. Auch wenn Thomas Geue (Ex – Wittenberger aus Berlin angereist) nur 2 Runden absolvierte, er war er überrascht was für eine tolle Anlage die Gemeinde hat und erinnerte sich mit Maik Fraustein wie sie vor vielen Jahren hier noch auf der Aschenbahn die Runden drehten.Mit dem Bürgermeister Peter Müller hatten wir einen sehr guten Partner so das die Veranstaltung samt den Staffelentscheidungen problemlos abliefen. Leider störte der etwas böige Wind und verhinderte noch bessere Zeiten.
Schnellste Läufer des Abends waren wie erwartet Denis Heydorn (9.31 min) und Jessica Preuß (12.36 min). Starke Altersklassenzeiten erzielten Peter Rost (M 65) mit 11.23 min und Hans – Peter Bahr (M 60) mit 11.57 min.Ronald Moritz (M50) startete zur gleichen Zeit in Halle beim Läufermeeting über 3000 m und belegte den 1.Platz mit 10.02 min. Dabei verfehlte er den Landesrekord um fast 7 Sekunden – da ist er jetzt etwas sauer.
Der Mai ist gekommen …….und wir sind gelaufen
Berlin – Avon – Lauf: In diesem Jahr waren wir nur mit einer kleinen Gruppe zum berühmten Frauen-lauf. Ca. 18.000 Frauen liefen im Bereich Brandenburger Tor – Straße des 17.Juni 5 km bzw. 10 km. Das Wetter spielte bis zum Schluss auch mit so das wir uns anschließend entspannt zum traditionellen Abendessen in das Fährhaus nach Caputh begeben konnten. Unsere Frauen nahmen die Veranstaltung als Spaßlauf und waren dementsprechend im Ziel. Lisa Bähschnitt auf Platz 142 lief nach 48.28 min über die Ziellinie. Susanne Kluge kam nach 50.07 min und Petra Ecke nach 52.58 min in das Ziel. Es gibt wichtigere Dinge im Leben als nur gewinnen zu wollen bzw. in der Presse hochgejubelt zu werden. Ausbildung, Familie (wer denn hat) sind wichtig und sollten mit dem Hobby unter den berühmten Hut gebracht werden.
Rennsteiglauf: Hörnchen mag es immer etwas extrem und etwas länger. So verschlug es ihm auch dieses Mal wieder auf die Marathonstrecke beim Rennsteiglauf. Auch hier gilt Arbeit und Gesundheit geht vor und der Sport muss Spaß machen. Locker und entspannt genoss er die Höhenzüge des Thü- ringer Waldes und war nach 3.52.31 h im Ziel. Für 2008 hat er sich noch ein schönes Ziel vorgenom-men. Die „Kleine Scheidegg“ – das ist der Jungfrau Marathon mit dem Ziel vor dem berühmten Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau in den Berner Alpen. Ach so Hörnchen heißt Manfred Ucko. Viel Erfolg.
Seegrehna: Der 8. Burgstalllauf war wieder einmal voll in unserer Hand. Der dortige Sportverein gibt sich irre Mühe, da muss man einfach präsent sein. Die Strecke ist gemäht, Schlaglöcher sind ausgefüllt, Absperrung und Zieleinlauf sind i.O. – das Rahmenprogramm einschließlich Essenangebot lassen nichts zu Wünschen übrig. Könnten sich andere Laufveranstalter mal informieren !! Zum Renngeschehen: Denis gewinnt die 11,5 km nach 40.29 min mit 1,5 min Vorsprung vor Karsten Schubert aus Leipzig. Platz 3 an Andre Martin von GWP. Dann folgen unsere Ak-Läufer und gewinnen jeweils ihre AK. Eckhard Bähschnitt (M 45), Thomas Wodak (M 30) und Maik Kralle (M40) 5,7 km legten die Frauen und die älteren Herren zurück. Auch hier unsere AK-Sieger: Hartmut Jaekel (M55), Susanne Kluge (W45) und Lisa Bähschnitt (W20) Laura Kralle (W13) gewann ebenfalls ihre AK und musste ca. 2.900 m durch den Wald hetzten.
Breitungen: Ronny Potschak startete zum Brückenlauf in Breitungen auf der 21 Km Strecke. Land-schaftlich wie Höhenmäßig richtig schön und anstrengend. Nach 1.15.32 h zerriss er nicht als erster das Zielband – sondern wurde 2. Man höre und staune ein 40 – jähriger hat Ronny platt gemacht. Da wittert jetzt sogar Speedy 1 seine Chance. Wer Ronny kennt weiß das er jetzt brennt und auf Revanche aus ist.
Pretzsch: Der Pretzscher Heimatfestlauf ist immer sehr gut von Karli Kotzur organisiert. Dort bereitet man die Laufwege, wie in Seegrehna, ordentlich vor und man sieht das sich der Veranstalter der neuen Laufkultur stellt. „Pech“ hatte man in diesem Jahr mit dem Wetter. 28 Grad und mehr waren sehr schweißtreibend und für so manchen auch schon gefährlich. Trabte doch mancher Typ mit deutlich über 100 kg und Hängebauch durch den Wald. Bei nur einer Wasserstelle (die 10 km hatten gar keine !) war mancher nah am Kollaps. Denis machte es nicht lange spannend. Er setzte sich nach 4 km von seinen Begleitern ab und kam locker nach ca. 54 min in das Ziel der 15 km Läufer. Die M 45 gewann Andreas mit 62 min vor Volker der auch wieder einmal mitwanderte. Wodi belegte in der M 30 den 2.Platz und lief knapp am ersten Pokalgewinn vorbei. Das ist das Stichwort: die Älteren Herren und die Frauen liefen nur ca. 10,4 km. Hier holte unser Fritze Szuppa seinen ersten Pokal überhaupt. Er hat in seinen schon 40 – jähriger Laufkarriere schon so viele Medaillen und Urkunden gewonnen aber es gab nie einen Pokal. Fritze – was man so alles erleben kann. Auf Platz 3 in der M 55 lief dann Hartmut ein. Im Frauenbereich war Susanne die 2.Frau im Gesamteinlauf und die Siegerin der W 45 vor Petra Ecke. Laura lief die 3 km – leider haben wir noch kein Ergebnis vorliegen.
Grüntalmühle: Zur Kreisbergmeisterschaft, einem Einzelstarterlauf über 6,3 km mit 100 m HD, waren von unserem Verein nur Fritz und Hartmut. Fritz vermutet das er die AK 55 vor Hartmut gewonnen hat. Fast 4 Wochen nach der Veranstaltung gibt es weder ein Protokoll noch einen Bericht in der Presse.
Schulcross in Radis : Eine Tradition ist es das unser Verein den Schulcross der Radiser Grundschule organisiert. Auf unseren anspruchsvollen Rundkurs konnten sich die Schüler beweisen. Der Großteil tat es mit Freude. Wenngleich man bei einigen schon feststellen musste das sie bis zu 20 kg Übergewicht, als Kind, mitschleppen und die Sportsachen eher Freizeitbekleidung war.
Was können die Kinde dafür wenn die Eltern es ihnen so vorleben !!!
Interessant das sich in den Wochen vor dem Start bereits Kinder auf der Strecke tummelten um zu trainieren. Es gibt also doch noch ehrgeizige. Die ersten drei bekamen wieder eine Urkunde mit dem Siegerfoto aus 2008 als Erinnerung.
10.000 m Landesmeisterschaft
Wittenberg: Die TSG Wittenberg mit ihrem „Macher“ Wilfried Gärtner an der Spitze hatten gute Vorraussetzungen im Lambert – Stadion geschaffen um die Bestenermittlung durchzuführen. Für unseren Verein begann der Abend sehr erfolgreich. Rebecca Gessat setzte sich von Beginn resolut an die Spitze und lief mit 39.21 min den ersten Meistertitel ein. Leider verrenkte sie sich danach und wird nun erst einmal mindestens 2 Wochen ausfallen. Gute Besserung. Im zweiten Lauf war unsere junge Männergarde am Start samt Speedy Moritz. Schnellester war Ronny Potschak mit 33.54 min vor Denis Heydorn der nach 34.47 min die Ziellinie überquerte. Unser unverwüstlicher Ronald „Speedy“ Moritz gewann souverän seine Altersklasse und stellte mit 35.15 min einen neuen Landesrekord der M 50 auf. (Ich glaube mindestens 3 Stück wird er sich in diesem Jahr noch holen.) Im 3.Lauf kämpften Fritz Szuppa (44.09 min) und Hartmut Jaekel (45.23 min) nach überstandenen Verletzungen wieder um Anschluss.

Radis: Zum 13. Läuferabend, an einem Mittwoch, fanden sich bei guten äußeren Bedingungen mehr Teilnehmer als eigentlich erwartet. Die Sportler vom SV Bad Düben und von der SG Union Sandersdorf belebten die Szenerie und verhalfen zu sehr ordentlichen Ergebnissen. Ronal Moritz (M 50) egalisierte in einem spannenden 1.000 m Rennen den Landesrekord seiner AK. Hervorzuheben sind die Leistungen von Mathias Wiedemann über 400 m und von Marie Begander über 200 m. Viele Teilnehmer versuchten sich innerhalb der 1,5 h gleich in mehreren Wettbewerben und konnten einen ordentlichen Trainingszustand konstatieren. Am 2. Oktober wird mit der TG von Dieter Gehre (Bayer Uerdingen) sicher noch mehr Spannung unter Flutlicht aufkommen.

 
Unsere Ergebnisse aus dem Frühjahr

Hamburg und Würzburg

Die Sportler des Radiser Laufclubs waren sehr erfolgreich in Hamburg und Würzburg unterwegs. In der Elbmetropole standen sie mit 20.000 Marathonis bei strahlendem Sonnenschein an der Startlinie. Temperaturen um die 20 Grad und eine recht wellige Strecke verlangten von allen Sportlern die letzten Reserven. Die schnellste Zeit der Läufer aus unserem Landkreis lieferte der 47 - jährige Eckhard Bähschnitt mit 2.56.01 h ab. Für ihn persönliche Bestzeit und Platz 263 in diesem Riesenfeld. Andreas Lorenz (45) lief ein kontrolliertes Rennen und war nach 3.12.43 h im Ziel. Die Mannschaft der Herren komplettierte Dr. Jörg Petersohn (er machte den Tempomacher für Sandra) mit 3.36.37 h - damit stellte die Mannschaft einen neuen Landesrekord auf. Sandra Petersohn kämpfte trotz Magenprobleme und wurde 207. Frau im Gesamteinlauf. Damit kann sie hoffnungsvoll in die weitere Triathlonvorbereitung für Frankfurt gehen und wird garantiert beim nächsten Versuch die 3.30 h Marke unterbieten.
Den ersten Marathon absolvierten Petra Ecke (4.23.50 h) und Susanne Kluge ( 4.24.05 h). Beide sind nun echte Läuferinnen und haben das besondere Flair von Hamburg aber auch die Unwägbarkeiten der 42,195 km genießen dürfen. Nach der nun folgenden Regeneration gibt es vielleicht beim Berlin Marathon den Versuch die 4 h Marke zu unterbieten. Die Mädels haben sich durchgebissen und trotz der Schinderei viel Spaß in der Vorbereitung gehabt. Glückwunsch allen.
Es soll ja Zeitgenossinnen geben die alles nur ganz ernst nehmen und verbissen um jede Sekunde trampeln und das trotz Verletzung…..übertriebener „Ehrgeiz“ rächt sich halt.

Rebecca Gessat startete an ihrem Studienort Würzburg auf der Halbmarathondistanz und belegte nach 1.30.53 h einen nicht erwarteten 2. Platz. Ein weiterer toller Erfolg nach dem Sieg zum Bad Schmiedeberger Brunnenlauf und dem Gewinn der Landesmeisterschaft. Rebecca lag sogar bis km 18 in führender Position – nicht auszudenken was sie mit der Siegprämie hätte alles anfangen können.


Bad Schmiedeberg

Unsere eigene größte Laufveranstaltung – der 8. Bad Schmiedeberger Brunnenlauf – wurde in diesem Jahr wieder aufgewertet durch die Landesmeisterschaften im Straßenlauf und die Deutschen Meisterschaften der Ärzte und Apotheker im 10 km Straßenlauf. Eine Rekordbeteiligung von fast 400 Teilnehmern mit den Startern des MZ – Firmencups bescherte uns eine riesige Resonanz. Glücklicherweise verschonte uns der angesagte Dauerregen und die Athleten fanden wieder beste Bedingungen auf der Strecke und im Umfeld der Kur vor. Unverständlich wie einige sogenannte Sportler versuchen sich einen Start zu erschleichen bzw. ohne Startnummer kostenlos unseren Service nutzen. Einfach unsportlich und undiszipliniert gegenüber den anderen Athleten die die Regularien des DLV und des LVSA einhalten. Ebenfalls nicht zu verstehen das 20 Minuten vor dem Start noch nachgemeldet werden will. Gerade die Nachmelder sind es die meistens die Veranstaltung durcheinander bringen und dann auch noch mit gesundheitlichen Problemen auf der Strecke bzw. im Ziel auffallen.
Sportlich gab es wieder herausragende Ergebnisse. Gewinner der 5 Km Pokale (für die Schüler) gestiftet durch die DRV Bund Reha – Zentrum Dübener Heide, wurden Alexandra Martin (HLF) mit 18.54 min und Johannes Motschmann (SC Magdeburg) mit 17.21 min.
Die Ehrenpreise des Kurdirektor über 10 km erliefen sich unsere Rebecca Gessat mit einer stolzen 37.45 min sowie der überragende Arthur Lenz (SC Magdeburg) nach 30.26 min. Auch in den Altersklassen gab es hervorragende Ergebnisse und Landesrekorde zu verzeichnen. Unsere Athleten liefen durchweg gute Zeiten, holten so manchen Landes – oder Deutschen Meistertitel und sind gut vorbereitet auf die Saison. Den MZ – Firmencup gewann überraschend knapp die Dachdeckerei Bähschnitt vor dem Regionalmagazin Ingo und der Sekundarschule Bad Schmiedeberg. Die Grundschule und Sekundarschule war dank dem Engagement der Sportlehrer (besonders Michael Winkler) ganz stark vertreten. Herzlichen Dank noch einmal allen Helfern und Gönnern ohne die eine Veranstaltung in dieser Größe und Qualität nicht zu stemmen wäre. Am 18. April 2009 findet der 9. Brunnenlauf statt, wieder mit der Landemeisterschaft und der 25. DM der Ärzte und Apotheker.
Alle Ergebnisse auf unserer Homepage.


Paderborn:
Auf der bekannt schnellen Strecke wollten wir unsere Form testen, leider fielen einige bedingt durch Krankheit und den Nachwirkungen des Radtrainingslagers aus. So stand nur Denis bei immerhin plus 1 Grad und etwas Schneegriesel am Ostersamstag am Start. Mit 36.12. min startete er sehr optimistisch um dann nach 14 km einzugehen wie die Primel. So kamen unbefriedigende 1.19.29 h für den HM heraus. 2 Wochen Infekt und nur eine kurze Vorbereitung reichen auch bei dem 36 – jährigen nicht mehr. Es wird alles besser wenn die Sonne höher steht und ordentlich trainiert wird – Kopf hoch – in Bad Schmiedeberg wird es.

Berlin:
Wieder einmal sind wir der Versuchung erlegen und starteten zum Halbmarathon beim SCC. Für einige war es ein wichtiger Baustein im Hinblick auf den Hamburg Marathon andre wollten einfach die Zeit des Vorjahres verbessern. Und das gelang fast alles in überzeugender Manier. Eine schnelle Strecke, tolle Zuschauer und eine gute Vorbereitung brachten folgende Ergebnisse: Eckhard Bähschnitt (M 45) 1:22:40 h; Maik Kralle 1:23:22 h; Thomas Wodak 1:25:16 h; Dr. Jörg Petersohn 1:27:33 h; Sandra Petersohn 1:40:06 h; Susanne Kluge 1:52:14 h; Petra Ecke 1:53:19 h. Da der „Meister“ unterwegs 3 mal gesundheitlich „eins auf die Nase bekam“ platzte der Versuch eine noch bessere Mannschaftszeit zu erreichen.

Wittenberg:
Am Karfreitag quälten sich 14 Leute des Vereins über die Crossstrecken des Fläminglaufes. Viele taten sich, bedingt durch die Marathonvorbereitung, sogar die 25 km Strecke an. 22 km Matsch und Sauerei bei Wind, plus 2 Grad und teilweise Regen sowie 3 km belaufbare Piste waren die Rahmenbedingungen. Die Meinung etlicher Läufer ersparen wir uns, denn Andre hat sich echt Mühe gegeben. Ronny Potschak war von unseren Leuten der fixeste mit 1.34.21 h. Ganz vorn liefen 2 Kenianer die für die Herren Cierpinski/Junge die Geldprämie erlaufen durften.
Andreas 1.48.57 h; Bäbe 1.50.38 h; Jörg 1.54.03 h, Hörnchen 1.56.29 h; Volker 1.59.38 h und Susanne 2.26.32 h kamen in das Ziel.
Über 12 km verteidigte Rebecca ihren Vorjahressieg souverän mit 49.48 min – da wir sie jetzt trainingstechnisch etwas besser einstellen können dürfte trotz Medizinstudium noch einiges machbar sein. Thomas Wodak als 4. des Gesamteinlaufes zeigte ein tolles Rennen, profitierte bei der Platzierung jedoch etwas von Maik seinem Missgeschick. Auf Platz 3 liegend verpasste er eine Abzweigung !!! (Auch mit 40 zahlt man Lehrgeld…) So büßte er locker 5 min ein und damit natürlich eine Topplatzierung. Fritz Szuppa gewinnt die M 55 nach 55.53 min und Hartmut Jaekel kommt auf Platz 3. Lisa Einhorst und Laura Kralle machten im Schülerrennen über 3,5 km einen Trainingslauf. Nach Trainingsrückstand ein Paar Punkte holen. Mehr sollte es nicht sein. Fazit: Es gibt für 2009 ein anderes Konzept !!!

Naumburg:
Unser Speedy startete traditionell mal wieder zu den Bezirksmeisterschaften im Cross. Sein Fazit: Viele Teilnehmer jedoch wenig mit Startpass, keine Leistungssportler aus Halle am Start (wo Cross doch angeblich hart macht !), eine gut organisierte Veranstaltung mit sauberer Strecke. Speedy lief die 4,4 km Strecke und gewann den Start um sich dann zurückfallen zu lassen. Er schaute sich das Treiben 2 Runden lang auf Platz 6 an (auch die erste Frau eine Weile lang) Dann machte er den ersten Antritt und war fix auf Platz 2, lief locker mit um dann zum finalen Angriff zu blasen. Auf dem letzten km düste er dem 2. dann noch 40 sec weg um sicher den Lauf zu gewinnen und auch die M 50 Wertung überlegen zu ergattern. Schön wenn man so spielen kann mit dem Tempo.
 
Neues Vereinsmitglied….

Meine neue Familie nennt mich kurz : Jack. Ein Name den sich wohl jeder merken kann. Ich bin der Nachfolger von Boris und stamme aus einer edlen sportlichen Familie. Meinen wahren Namen und den Stammbaum verrate ich besser nicht, sonst werden einige Damen ganz wild und die Herren neidisch.
Nur soviel: mein Vater ist Vizeweltmeister und hat schon einige Preise bei der Jagd erkämpft. (Somit sollten wir die erfolgreichsten im Verein sein.) Ich werde mich bemühen schnellstens den Anforderungen zu genügen um dann den schnellen Senioren als Trainingspartner zur Verfügung zu stehen. Also dann, wir sehen uns - spätestens bei einer Feier „Über Jack“.

Speedy gewinnt 2mal Silber bei Deutschen Meisterschaften

Erfurt: Unsere Studienstadt war wieder einmal eine gute Adresse für Speedy Ronald Moritz. Während unserer Studentenzeit wurde er hier bereits DDR-Studentenmeister über 10.000 m und belegte Platz 2 im 5.000 m Lauf. 26 Jahre später ging er in der Steigerwaldhalle bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften an den Start. Als M 50èr bereitete er sich akribisch auf die Starts vor und düpierte die versammelte Mittelstreckengarde. Die 800 m lief er taktisch klug erst einmal mit um dann nach 450 m zu beschleunigen. Nur Frank Karotsch setze sich noch etwas ab, alle anderen hatte Speedy voll im Griff. Nach 2.12.16 min war er im Ziel und hatte die erste Silbermedaille erlaufen. Ein überwältigendes Erlebnis für ihn, denn bisher hatte er „nur“ 7 Bronzemedaillen im Einzel und mit seiner Seniorenmannschaft erkämpft. Am nächsten Tag standen die 3.000 m auf dem Programm. Hier setzte sich der Vortagessieger sofort von den Konkurrenten ab und es entwickelte sich ein rein taktisches Rennen um die Plätze 2 und 3. Alle belauerten sich und Speedy, als taktischer Fuchs bekannt, machte vorn sein Tempo denn keiner von den anderen wollte die Verfolgerarbeit leisten. So lief es wie an der Perlenschnur bis 300 m vor dem Ziel. Dann ein kurzer Antritt und die Lücke war gerissen. Nun Druck und schauen das auch der 2 Vizetitel für den Verein eingesammelt wird. Die 9.44.55 min sind nach Aussage von Speedy kein Maßstab - das geht noch viel schneller.
Ein toller Erfolg der Lust auf mehr macht - die Messlatte liegt hoch - dank Speedy.

Eilenburg: Der Mazdalauf hatte auch in der Innenstadt mit den stürmischen Winden zu kämpfen. Unsere Leute zusätzlich noch mit gerade überstandenen Infekten. Die Ergebnisse sind ausbaufähig und für eine erste Standortbestimmung ganz ordentlich bei den unwirtlichen Bedingungen. Ronny Potschak - 35.39 min; Andreas Lorenz - 39.02 min; Eckhard Bähschnitt - 39.28 min; Thomas Wodak - 39.56 min; Rebecca Gessat - 44.20 min; Petra Ecke - 51.48 min.

Playa de Muro: Vor allem mit dem Rad wurde 1 Woche lang Kondition auf Mallorca gebolzt. Tägliche „Ausritte“ bis zu 110 km und mit bis zu 1100 Höhenmeter standen auf dm Tagesplan. Zusätzlich dazu noch die obligaten Laufeinheiten und ganz mutige sind dann sogar noch in die 15 Grad warmen Fluten gegangen. Ich glaube diese Woche hat allen (Thomas, Sandra, Jörg, Steffen, Susanne, Laute, Steini, Martin, Bianca, Jan, Tobias und Volker) sehr gut getan. Herzlichen Dank noch einmal an Thomas für die tolle Organisation.

 
Laufclub Dübener Heide e.V
Winkel 3, 06773 Radis / Tel: (03 49 53) 251 76